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Infrastruktur und Mittelstädte: Neuer Blick auf die Wohnungswirtschaft gesucht

Infrastruktur und Mittelstädte: Neuer Blick auf die Wohnungswirtschaft gesucht

31m 32s

70 % der Wohnimmobilienflächen in Deutschland finden medial überhaupt keine Beachtung. Sie liegen in Mittelstädten oder gar auf dem Land. Der Zuzug dorthin sei kein Strohfeuer, sondern erweise sich als nachhaltiger Trend, meint Prof. Dr. Kerry Brauer, Leiterin der Studienrichtung Immobilienwirtschaft an der Berufsakademie Sachsen, im L’Immo-Podcast mit Dirk Labusch.

Das könnte letztendlich den Druck von den Metropolen nehmen. Damit dies aber nachhaltig passiert, müssten die Themen Wohnen und Infrastrukturpolitik auf mittlere Sicht zusammen betrachtet werden. Denn alleine mit der Konzentration auf die Metropolen und dem Ausbau der Wohnraumverdichtung schaffe man keine bessere Wohnraumqualität. Investoren und Mieter säßen am Ende...

Wohnen im Quartier der Zukunft

Wohnen im Quartier der Zukunft

33m 49s

Die Idee entstand aus sozialer Verantwortung heraus: Menschen sollen so lange wie möglich in ihren Wohnungen bleiben. Digitalisierte Technik unterstützt dabei. Es entstand das Projekt Future Living Berlin. Daran maßgeblich beteiligt war und ist Roy Lilienthal. Er spricht im Podcast über Hürden und Erfolge und wie es sich mit der smarten Technik lebt. Die ersten Mieter wohnen seit einem Jahr in dem Quartier. Future Living Berlin gibt Antworten auf einige der großen Herausforderungen unserer Gesellschaft wie den demographischen Wandel, die Energiewende und das veränderte Mobilitätsverhalten - und wurde dafür auch jüngst mit dem DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2021 ausgezeichnet.

Digitale Wertschöpfung. Der Makler und die letzte Meile

Digitale Wertschöpfung. Der Makler und die letzte Meile

34m 16s

In dieser Folge von L‘IMMO - dem Podcast von Haufe Immobilien - geht es um das Thema: „Digitale Wertschöpfung. Der Makler und die letzte Meile.“ Was das im Unternehmensalltag eines sehr interessanten Branchenteilnehmers konkret bedeutet, darüber spricht Dr. Clemens Paschke, CEO von Ziegert EverEstate mit Jörg Seifert.

Ein Investment in Wohnen wird weiter opportun bleiben

Ein Investment in Wohnen wird weiter opportun bleiben

27m 14s

Immobilienpolitik könnte bei den Bundestagswahlen eine große Rolle spielen. Ulrich Höller, geschäftsführender Gesellschafter der ABG Real Estate GROUP, kennt den Markt gut, auch aufgrund seines Engagements bei ZIA und ULI. Dirk Labusch hat ihn heute zu Gast in seinem podcast.

Höller spricht über die Vorteile, wieder als mittelständische Unternehmer aktiv zu sein und über das, was er mit seinem neuen Unternehmen vorhat. Über verschiedene Assetklassen, Gewerbe und Wohnen und über die Politik des ZIA. Die ist nicht bar jeder Kritik, sein Handeln wirkt bisweilen statisch. Dazu hat Höller eine klare Meinung, wie auch beim Thema einer möglichen Besteuerung von Wertzuwachs....

Bestandshalter, verändert euch! Aber richtig!

Bestandshalter, verändert euch! Aber richtig!

30m 59s

Der Druck auf Immobilienunternehmen, Neues anzupacken, wächst von vielen Seiten. Es gibt Anforderungen der Nutzer. Andere Themen werden von außen an die Unternehmen herangetragen. Welche Fehler lassen sich vermeiden? Dirk Labusch hat zum Podcast Prof. Dr. Michael Simon eingeladen, Gründer des Beratungsunternehmens Simon + Savas.

Es gibt zurzeit viele Themen, die von unterschiedlichen Seiten den Druck auf Unternehmen erhöhen, sie zu Veränderungen zwingen, und Corona ist nur ein Teil. Es geht oft um technische Veränderungen. Etwa beim Störungsmanagement gibt es hervorragende Lösungen mit künstlicher Intelligenz. Immer wieder schaffen sich Unternehmen aber einen „Ferrari“ als Lösung an, den nur kaum jemand...

Mehr Gemeinwohl dank Mietenstopp?

Mehr Gemeinwohl dank Mietenstopp?

24m 50s

Sozialer Wohnungsbau entwickelt sich zur neuen Assetklasse und wird plötzlich auch für Investoren interessant. Um generell mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen braucht es viele Akteure. Für Alexander Rychter vom VdW Rheinland Westfalen gibt es für die Bezahlbarkeit drei Stellschrauben: das sind nötige bezahlbare Grundstücke, die die Wohnungsunternehmen dringend benötigen. Dann spielt die Entwicklung der Baukosten eine wichtige Rolle. Diese steigen derzeit rapide an. Und nicht zuletzt braucht es staatliche Förderprogramme, die die Akteure in Anspruch nehmen und bereit sind, sich an diese zu binden. Nicht zielführend sind dagegen Diskussionen zu Mietpreisbremse und Enteignungen.

Brownfields: Der neue Hype um die Altlasten

Brownfields: Der neue Hype um die Altlasten

31m 5s

Die Beschäftigung mit Brachflächen passt in die Zeit, denn sie leisten einen Beitrag zur Verringerung des Flächenverbrauchs. Mit dem DEBV hat sich soeben ein Verband dieses Themas angenommen. Dirk Labusch, Chefredakteur der Immobilienwirtschaft, diskutiert mit dem Geschäftsführer Raphael Thiessen.

In vielen Gegenden gibt es kaum noch Ausweisungen neuer Flächen. Das bedeutet, dass die Revitalisierung von Brachflächen immer wichtiger wird. Eine Professionalisierung mit dem Thema wäre unbedingt nötig, auch um Prozesse zu beschleunigen. Allerdings wird es Revitalisierungswilligen nicht immer leicht gemacht, wie die Beschäftigung mit den komplizierten Förderrichtlinien zeigt. Eine Vereinheitlichung der rechtlichen Gegebenheiten wäre genauso wichtig wie ein Brachflächenkataster. Ziele...

Nachhaltigkeit & Co. müssen in den Kern der Bilanz

Nachhaltigkeit & Co. müssen in den Kern der Bilanz

25m 20s

In Zeiten, in denen immaterielle Themen wie Nachhaltigkeit & Co. an Bedeutung zunehmen, erscheint es fast als Anachronismus, dass sie nicht in der im Kern der Bilanz auftauchen. Das wäre jedoch möglich und sinnvoll. Ein Podcast von Dirk Labusch mit dem Unternehmensentwickler Rainer Monnet.

Staatsversagen bei der Wohneigentumsförderung

Staatsversagen bei der Wohneigentumsförderung

33m 57s

Die Wohneigentumsförderung in Deutschland kommt nicht in die Gänge. Das hat eine immowelt-Studie wieder auf den Punkt gebracht, bei der es um den Flop des Baukindergelds geht. Ein Gespräch mit Jan-Carl Mehles, Group Leader Market Research, immowelt und Daniel Föst, dem bau- und wohnungspolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag.

Die Wohneigentumsquote dümpelt seit Jahren bei etwa 43 %. Die Gründe sind bekannt: Wohneigentum ist hierzulande einfach zu teuer. Der Staat scheint helfen zu wollen, aber seine Hilfen entpuppen sich bei näherem Hinsehen als Rohrkrepierer. In anderen Ländern sieht es zum Teil sehr viel besser aus. Lernen könnten wir etwa...