L'Immo – Der Podcast von Haufe.Immobilien

L'Immo – Der Podcast von Haufe.Immobilien

Grundsteuer-Hilfe als Win Win-Tätigkeit

Jeden Montag spannende Themen aus der Immobilienwelt. Mal süß, mal bitter - immer prickelnd.

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Grundsteuer-Hilfe als Win Win-Tätigkeit

Viele Wohnungseigentümer benötigen Hilfe bei der Grundsteuer. Dass der Verwalter Prof. Rainer Hummelsheim aus Leipzig ihnen dabei hilft, hat nur am Rande mit Altruismus zu tun.
Diese Hilfe zahlt sich für ihn aus. Eine L‘Immo mit Dirk Labusch

Auch im Markt Leipzig geben viele Verwalter auf. Das hat wohl zum Teil mit schlechter Organisation zu tun. Verwalter werden von Kunden vor immer neue Herausforderungen gestellt. Das ist manch einem zu viel. Dabei können Verwaltungsunternehmen einiges dafür tun, um sich gut über Wasser zu halten. Außerdem gibt es einen Lichtblick am Horizont: Der Beruf wird attraktiver.

Die komplexe Situation der Assetklasse Wohnen

Gewohnt wird immer. Diese Weisheit führte dazu, dass sich immer mehr Investoren in den letzten Jahren für die Assetklasse Wohnen interessierte. Bleibt das so? In der ersten L‘Immo nach der Sommerpause begrüßt Dirk Labusch Lars von Lackum, CEO der zweitgrößten Wohnungsgesellschaft Deutschlands LEG.

Großes Thema des Gespräches ist die finanzielle Situation vieler Wohnungsgesellschaften, die zum Teil mit Insolvenzrisiken kämpfen. Von Lackum unterstützt hier den Ruf nach Hilfen des Staates. Von der Politik fühlt er sich nicht immer komplett verstanden, aber er will der geforderten – aber nicht umgesetzten – Nachtabsenkung der Temperatur nicht nachtrauern. Wichtig sind für ihn energetische Investitionen in den Bestand. Hier sieht er sich mit großen Zielen konfrontiert, deren Erreichung auch für seine Investoren höchste Priorität hat, wie er sagt. Im Moment wartet auch die LEG in punkto Neuinvestitionen ab. Aber von Lackum ist sich sicher, dass diese Phase bald ändern wird. „Möglicherweise erleben wir einen heißen Herbst und vielleicht einen noch heißeren Winter“, meint er. Er meint es im übertragenen Sinne.

BIM – Im Bestand spielt die Musik

Audition Template: 1 Mono Host track (with Speech Volume Leveler), 1 Mono Interview track (with Speech Volume Leveler), 1 Stereo Sound FX with effects, 1 Stereo Music Bed track. 44.1k, 16 bit, Stereo Master.

Tippgeberprovision, die schlechte

Es kommt vor, dass Makler dem Verkäufer etwa eines Einfamilienhauses gesetzeswidrig einen Teil der Provision zurückerstatten. Dirk Labusch beleuchtet dieses Thema in einer L‘immo mit Sven Keussen, geschäftsführender Gesellschafter, Rohrer Immobilien und Dr. Christian Osthus, Justitiar beim Immobilienverband Deutschland IVD.

Eine NDR-Recherche machte es deutlich, viele - auch namhafte - Makler erliegen der Versuchung. Welche Folgen hat das? Erhält künftig der Käufer sogar einen Anspruch beim Makler nachzufragen, welche Provisionen mit der Verkäuferseite vereinbart wurde? Es gibt schon Stimmen, die sagen, dass Gesetz zur Neuregelung der Maklerprovision habe seinen Zweck, nämlich Provisionen auf breiter Front zu senken, nicht erreicht. Kommt nun doch das Bestellerprinzip?

Unternehmensnachfolge bei Verwaltern: ein Best-Practice-Beispiel

Viele Verwalterunternehmen zögern mit dem Verkauf – nicht nur weil Trennungen generell schwierig sind, sondern auch, weil oft die Unternehmenskultur verloren geht. Die aktuelle L’Immo trinkt Dirk Labusch mit Richard Kunze, der sich gerade von seinem Unternehmen getrennt hat.

Wie gestaltet sich der Umgang mit Kunden, mit Partnern, im Unternehmen selbst? Richard Kunze war immer besonders wichtig, dass das Unternehmen nach dem Verkauf seine über viele Jahre aufgebaute Kultur nicht verliert. Deshalb kamen bestimmte große potentielle Käufer wie etwa Foncia (jetzt Reanovo) nicht in Betracht. Was ist wichtig, wenn man seine Mitarbeiter und Kunden nicht verlieren will? Welches sind die größten Fehler, die man beim Verkauf machen kann? Der Podcast gibt Antworten.

Das Silodenken bei den Assetklassen aufbrechen

Die ehemalige niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen und Integration in Niedersachsen Aygul Özkan ist jetzt Geschäftsführerin des ZIA. Sie versteht sich als Netzwerkerin und hält ein Plädoyer für Querschnittsthemen in der Immobilienwirtschaft. Heute zu Gast bei Dirk Labusch in der L’Immo.

Es setzt sich immer mehr der Gedanke durch, dass es viel zu kurz gesprungen ist, wenn sich nur die Stadtentwickler mit Stadtentwicklungsthemen beschäftigen. Es gehören Vertreter aus den Bereichen Wohnen-, Gewerbe und auch Gesundheitsimmobilien mit einen Tisch. Aygul Özkan spricht darüber, wie sich fachliche und soziale Themen ergänzen können. Migration in der Immobilienwirtschaft? Auch ein Thema …

Umsetzungseliten statt Akademikerillusionen

Die Erstsemesterzahlen für immobilienwirtschaftliche Studiengänge sind deutschlandweit in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gesunken. Was also tun, um die Studierenden- und auch die Absolventenzahlen wieder zu steigern? Darüber spricht Prof. Dr. Markus Thomzik von der westfälischen Hochschule Gelsenkirchen mit Gastgeber Jörg Seifert im heutigen L’Immo-Podcast.

In Zeiten des Fachkräftemangels kommt den Hochschulen eine besondere Bedeutung zu. Einen Numerus Clausus gibt es nicht mehr. An deutschen Hochschulen erhält man heutzutage leicht seinen Wunschstudienplatz. Doch warum sind die immobilienwirtschaftlichen Studienfächer anscheinend nicht attraktiv genug, wo doch alle Studierenden bereits lange vor Studienabschluss einen Arbeitsvertrag in der Tasche haben?

Warten auf die Regulierung

Was ESG-Kriterien anbetrifft, so herrscht viel unfreiwilliger Wildwuchs. Das ist verständlich: Immer mehr Investoren wollen in ESG-konforme Produkte investieren, aber die EU hat noch keine Regeln dafür erlassen. Ein Gespräch darüber, wie sich Unternehmen hier helfen mit Jürgen Frank, CEO Primonial REIM und Dirk Labusch.

Es gibt zwar die ersten Standards auf Länderebene und auch ersten Austausch aus verschiedenen Ländern mit Regulatoren. Aber es ist wichtig, dass diese Standards auch von der Politik unterschrieben werden. Jürgen Frank spricht über das Thema Gesundheitsimmobilien, aber auch über andere Produktformen, in die das Unternehmen in der Krise investieren will. Er sagt, immer mehr (institutionelle, aber nicht nur) Investoren verzichteten auf einen Teil der Rendite, wenn ein Fonds auch eine messbare, positive soziale oder ökologische Wirkung – einen Impact – entfaltet.

Solaranlagen sind nicht alles

Der Eindruck, dass es beim Neubau von Wohnungen in den meisten Fällen mehr um Quantität geht als um Qualität, mehr um das Fertigstellen überhaupt als um das Ergebnis, stellt sich vor dem Hintergrund des großen Wohnungsmangels. Dirk Labusch lädt zu einer L’Immo mit Sabine Georgi vom Urban Land Institut ULI.

Es reiche eben nicht aus, wenn es bei der Planung von Quartieren im Wesentlichen um Technik gehe, um Solaranlagen auf den Dächern und nicht darum, ob sich Menschen in einem neuen Quartier auch wohlfühlen. Stadtplanern planen die Quartiere. Und hier gibt es ganz spannende Ergebnisse: Je diverser die Ämter besetzt sind, desto besser oft die Ergebnisse. Es geht im Übrigen auch um Erziehung. Hören Sie doch mal rein …

Der Zutritt zum Gebäude muss fließen wie Strom

Elektronische Zutrittssysteme erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Zu diesem Thema ist heute Karsten Nölling, Vorsitzender der Geschäftsführung von Kiwi.Ki bei Jörg Seifert zu Gast im L’Immo-Podcast. Das 2012 gegründete Proptech hat sich die Überwindung von Türen, Schranken und Garagentoren mit einem zentral administrierten, schlüssellosen Zugangssystem vorgenommen

In der letzten Finanzierungsrunde kurz vor Corona hat Kiwi.ki nochmal 10 Millionen Euro akquiriert. Es hat deutschlandweit knapp 50 Mitarbeiter. Bereits mehr als 200.000 Wohneinheiten sind mit Kiwi.Ki-Zugängen ausgerüstet. Hören Sie, warum Investoren in ein Proptech der Wohnungswirtschaft einen langen Atem haben sollten, warum die Sicherheit eines physischen Schlüssels eher geringer ist und welche Geschäftsmodelle im Bereich Zugangssysteme heute möglich sind.