PropTechs in der Krise – Retter, Rohrkrepierer oder Realisten?
Shownotes
Heute stehen PropTechs, die der Immobilienwirtschaft Lösungen bringen sollten, unter enormem Druck: Finanzierungen brechen weg, Geschäftsmodelle werden neu justiert, und mancher Retter der Branche ist still und leise von der Bühne abgetreten. Mehr als 40 Prozent der europäischen PropTechs haben ihr Kerngeschäft in den vergangenen zwei Jahren signifikant verändert – oder aufgegeben. Das ist eine Zahl, über die wir heute sehr genau sprechen müssen. Dafür ist heute bei mir zu Gast: Jana Mrowetz – Mehrfachgründerin, CEO von GIBE Real Estate und eine der ungewöhnlichsten Biografien, die die deutschsprachige Immobilienwirtschaft zu bieten hat. Jana war Filmarchitektin in Hollywood, arbeitete als Maklerin und Fix-&-Flip-Investorin in den USA, verlor in der Finanzkrise 2008 alles – und zeigte sich in Berlin als Entwicklerin von Wohnimmobilien erneut als erfolgreiche Unternehmerin. Woher kommt solche Resilienz? Heute entwickelt sie unter anderem eine 100-Millionen-Euro-Hospitality-Pipeline in Portugal für digitale Nomaden, arbeitet an einem seriellen Bausystem für den Wohnungsbau. Sie stellt die These auf, die der Branche zumeist nicht schmeckt: Bauen allein löst die Wohnungsnot in den Metropolen nicht.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo, liebe Limo-Fans.
00:00:03: Willkommen zu einer weiteren spannenden Folge von Limo – dem Podcast für die Immobilienwirtschaft!
00:00:10: Heute sprechen wir über ein Thema das die Branche gerade spaltet und das auf mehreren Ebenen gleichzeitig.
00:00:20: Die Wohnungsnot in den Metropolen ist ungebrochen.
00:00:22: Die Politik ruft bauen, bauen, bauern.
00:00:25: Und gleichzeitig stehen Propdex, die genau das erreichen sollten unter enormen Druck.
00:00:31: Finanzierungen brechen weg, Geschäftsmodelle werden neu justiert und mancher Retter der Branche ist still und leise von der Bühne bereits abgetreten.
00:00:40: Laut dem BuildWirt-Propdeck-Report haben mehr als vierzig Prozent der europäischen Propdecs ihr Kerngeschäft in den vergangenen zwei Jahren nämlich signifikant verändert oder gar aufgegeben.
00:00:53: Das ist eine Zahl über die wir heute sprechen müssen!
00:00:56: Dafür ist heute bei mir zu Gast Jana Morowitz, Mehrfachgründerin CEO von Giebel Real Estate und einer der ungewöhnlichsten Biografien die die deutschsprachige Immobilienwirtschaft zu bieten hat.
00:01:12: Jana war Filmarchitektin in Hollywood, arbeitete als Marklerin und Fix- und Flip-Investoren in den USA verlor in der Finanzkrise als Entwicklerin von Wohnimmobilien erneut, als erfolgreiche Unternehmerin.
00:01:30: Woher kommt solche Resilienz?
00:01:33: Denn heute entwickelt sie unter anderem eine hundert Millionen Euro Hospitality Pipeline in Portugal für digitalen Nomaden.
00:01:42: Sie arbeitet an einem serienbausystem für den Wohnungsbau und stellt die These auf, der Branche zumeist nicht schmeckt.
00:01:52: Bauen allein löst die Wohnungsnot in den Metropolen nicht.
00:01:57: Und hinter allem schwebt die Frage, wie also navigieren in einer Zeit?
00:02:04: In dieser Zeit der Multikrisen.
00:02:06: Es fehlt der Mut, die Neugier und das Verspielte auch mal was Neues auszuprobieren.
00:02:12: und was ich beobachte es gibt einen unglaublichen Bedarf an Innovation aber auch ein unglaublichen Widerstand diese Innovation umsetzen zu wollen.
00:02:23: Dazwischen ist eine Gap und diese Kluft müssen wir überbrücken, weil sonst kommen wir dann auch nicht
00:02:28: weiter.".
00:02:29: Mein Name ist Jörg Seifert, Managing-Editor des Fachmagazins Immobilienwirtschaft Die zugehörige App mit allen Limo Podcasts.
00:02:37: natürlich finden Sie überall wo es Apps gibt kostenfrei zum Download.
00:02:43: Weitere Informationen finden sie wie immer in den Limo Show Notes.
00:02:48: Schauen Sie rein!
00:02:52: Und herzlich willkommen Libyana.
00:02:54: Vielen Dank für die Einladung, Lieber Jörg!
00:02:57: Ja gerne doch – das ist ja spannend was ich jetzt hier schon vorbereitet und habe uns skizzieren durfte.
00:03:05: ganz persönlich der Einstieg sag wo es mehr Posatom in Hollywood oder in der Immobilienwirtschaft?
00:03:10: Ha toller Einstiege.
00:03:12: also zum Prosa Tour muss sich Hollywood und die Emobranche tatsächlich den ersten Platz teilen.
00:03:19: Das gilt nicht!
00:03:21: Du hast mich so spannend vorgestellt, also tatsächlich bin ich mit siebenundzwanzig mit tausend Dollar und einem One-Way Ticket und keinen Plan nach Los Angeles geflogen und dort habe ich mir erst mal ein Buch gekauft How to Make It in Hollywood Und das fing an mit dem Satz, there are only two sins in Hollywood.
00:03:41: Being dull or desperate.
00:03:43: Also langweilig zu sein oder verzweifelt und... Das ist da der Modus Operandi und da sehe ich parallelen zur Immobilienwirtschaft.
00:03:53: Es ist eben eine Umgebung mit viel Konkurrenz die Deal um Projekt getrieben ist und Insofern ist es nur teilweise Ego und teilweise auch der Überlebensinstinkt, weil ich denke so Kompetenz, Fleiß und gute Ideen reichen nicht aus für Erfolg.
00:04:09: Und das bringt uns ja zu unserem heutigen Thema an.
00:04:13: Ja, das ist richtig!
00:04:15: Also jetzt hast du natürlich dich nicht wirklich festgelegt.
00:04:19: aber Dull or Desperate... Das geht natürlich überhaupt nicht wenn man es dort schaffen will.
00:04:28: Verlier'n kann ja auch so ein Lehrmeister sein oder auch Kapital, was man dann bei seiner nächsten Unternehmung wieder einsetzt.
00:04:35: Du hast in der Finanzkrise alles verloren und danach neu angefangen.
00:04:40: In der Immobilienbranche ist von meinem Eindruck redet man immer noch also insbesondere in Deutschland ungern über das Verlieren.
00:04:47: Ist das hier ein kulturelles Problem?
00:04:50: Und was kostet es eigentlich die Branche diese Tabuisierung?
00:04:54: Ja, eine tolle Frage.
00:04:57: Denn im Nachhinein war es tatsächlich eines der besten Dinge die mir in meinem Berufsleben passiert sind.
00:05:03: Ich habe den American Dream gelebt und bin vom Tellerwäscher oder eben von der Filmarchitektin zum Millionär geworden Und schnelles Geld macht.
00:05:13: aber was mit einem?
00:05:14: und das ist nicht unbedingt positiv Was ich gewonnen habe war nachdem ich also das ganze Geld verloren hatte.
00:05:22: Es war Demut, Respekt aber ehrlich gesagt auch einen anderen Blick auf die Branche.
00:05:28: Also die zum einen die Erkenntnis dass unser Produkt eben nicht eine Zahl im Axel ist sondern auch Lebens- und Arbeitsräume von Menschen und das bringt Verantwortung.
00:05:38: also ich schaue mir seitdem viel genauer an was braucht der Markt?
00:05:42: wo sind die Probleme?
00:05:43: Wo sind die Risiken?
00:05:46: um das mal über meine persönliche Erfahrung hinweg zu heben.
00:05:49: Also wir haben in Deutschland tatsächlich eine Schamkultur.
00:05:56: Man muss sich für sein Erfolg schämen und man muss auch für seine Niederlagen schäme.
00:06:01: Und ich glaube nicht, dass es sehr zielführend ist wenn wir Probleme lösen wollen oder Erfolg haben wollen und die Amerikaner sehen das viel sportlicher.
00:06:11: also die sagen da wirklich so you win some you lose some und Roger Federer gewinnt ja auch nicht jedes Spiel.
00:06:18: Und das ist eine ganz andere Haltung, wo man also bessere Lösungen findet um erfolgreich zu sein aber auch mit Misserfolgen besser umgeht weil man dann eben sagt what's the gift in it?
00:06:31: Also was habe ich daraus gelernt?
00:06:34: Okay, ja.
00:06:35: Lernfähigkeit ist das was man so mitkriegen kann auch aus Hollywood?
00:06:40: Ich meine du hast in den USA als Filmarchitektin gearbeitet und als Marklerin und im Markt der Gemeinhin.
00:06:47: also ich habe da noch nie gearbeitet.
00:06:49: aber was man somit kriegt der schneller brutaler und auch kreativer ist als der Deutsche.
00:06:55: Was hat dich dann nach Deutschland zurückkamst hier am meisten überrascht oder was hatte ich vielleicht sogar erschreckt?
00:07:02: Ja, tatsächlich ist das wirklich ein sehr brutaler Markt und aber auch viel kreativer.
00:07:09: Und Roland Emmerich, dem ich übrigens in Sinbe fing im Schwabenland aufs Gymnasium gegangen bin... Ach
00:07:15: guck!
00:07:16: ...und da kreuzen sich die Wege dann später wieder in Hollywood.
00:07:19: Der hat mal gesagt, Hollywood ist eine Mischung aus Warzone- und Kindergarten also so Kriegszone und Kindergartens.
00:07:29: Das ist tatsächlich so.
00:07:31: Also man muss irgendwie so beides mitbringen, man muss ja tough sein aber es hat eben auch genau dieses Spielerische und das ist genau das was in Deutschland fehlt.
00:07:41: also wir haben auch ein sehr viel Konkurrenz im taffen Markt also auch in der Immobilienwirtschaft.
00:07:47: Aber es fehlt die der Mut die Neugier und dass verspielte auch mal etwas neues auszuprobieren.
00:07:54: Und was ich beobachte Also nach meiner Rückkehr aber eigentlich auch.
00:07:59: Ich bin jetzt paneuropäisch unterwegs, immer wieder mit Blick auf Deutschland.
00:08:04: es gibt einen unglaublichen Bedarf an Innovationen, aber auch ein unglaublicher Widerstand diese Innovation umsetzen zu wollen.
00:08:13: und wenn wir da ist dazwischen ist eine Gap und diese Kluft müssen wir über Brücken weil sonst kommen wir dann auch nicht weiter.
00:08:22: Ist denn Bauen bauen Bauern sozusagen?
00:08:26: Gebäude bauen, ist das die Lösung dafür?
00:08:30: Ich meine alle rufen in Deutschland nach Neubau.
00:08:34: Bundesregierungen und Verbände, Lobbyisten, die Branche selbst... Und du hast aber, das habe ich von dir recherchiert gesagt, das löst das Mietenproblem in den Metropolen mitnichten.
00:08:45: Das eine steile These kannst du dir belegen.
00:08:48: und wer profitiert eigentlich von dieser These?
00:08:50: Ja, das war natürlich auch ein bisschen eine provokative Aussage.
00:08:54: Denn natürlich ist es gut zu bauen aber es ist eben nicht die Lösung.
00:08:58: und ich glaube dass die Lösung die ist so ein bisschen dahinter weil sagen wir mal so Städte sind immer noch attraktiver als das Land und wenn wir mehr Wohnraum machen dann kommen auch mehr Bewohner und es ist auch nie genug und dadurch wird es auch niemals bezahlbar Und es fehlt ja nicht an Wohnraum außerhalb der Metropolen, aber die sind nicht attraktiv.
00:09:24: Und da ist für mich das große Stichwort Placemaking also dass das kommt jetzt so langsam als Trend.
00:09:30: Das finde ich aber sehr relevant und entscheidend.
00:09:33: Also es geht darum was sind eigentlich diese diese oberen Qualitäten?
00:09:38: Die wir haben und können wir die ins Umland nehmen und dort gleich mixed use Quartiere schaffen Community schaffen?
00:09:46: Und mit so vielen Menschen, die jetzt teilweise auch Homeoffice machen liegt für mich da ein riesiges Potenzial.
00:09:52: Also mir geht es darum zu sagen wir brauchen neue Geschäftsmodelle.
00:09:57: Wir können nicht die Probleme mit dem lösen was es geschaffen hat und solange wir immer noch nachdenken oder Die Immobilienwirtschaft immer noch gefangen ist in wir bauen nur Quadratmeter.
00:10:10: das ist eben nicht die Lösung.
00:10:12: also Ich denke, ich ist im Umland einfach unheimlich viel Potenzial.
00:10:16: Aber das funktioniert auch nicht nur mit Bauen bauen.
00:10:19: Das stimmt weil das meiste ist da schon gebaut.
00:10:21: Ich habe gehört er letztens ging es ja wieder durch die Presse.
00:10:24: Eins Komma neun Millionen Wohnungen stehen im urbanen Bereich also weg als im ländlichen Bereich meine ich.
00:10:30: Ja, dass ist sehr richtig.
00:10:32: Richtig.
00:10:33: Die stehen an der falschen Stelle oder sind falsch ausgestattet?
00:10:36: Oder eben nicht nicht zweckmäßig.
00:10:38: Wir wollten ja auch so ein bisschen über Proptex reden, lasst uns mal gucken was die denn dazu vielleicht beitragen könnten um das zu erschließen?
00:10:46: Denn vierzig Prozent der europäischen Proptics haben ihr Geschäftsmodell in den letzten zwei Jahren grundlegend verändert oder haben gar aufgegeben.
00:10:53: welche Propteks schaffen denn?
00:10:56: In dem was wir jetzt gerade besprechen einen echten Mehrwert sagen wir für Entwickler und Bestandshalter?
00:11:02: und welche bösen Probleme die eigentlich niemand hat.
00:11:05: Ja, da komme ich eigentlich so zu meinem Lieblings-Mantral.
00:11:09: Kompliziert ist schlecht und komplex ist gut!
00:11:13: Und was sich eben immer wieder sehr in PropTex ist dass es sehr viele Einzellösungen gibt oft auch von Quereinsteigern die nicht aus der Immobilienwirtschaft kommen und Einzulösung funktionieren einfach nicht weil wir haben eine Lösung, eine Einzülösung und die macht das dann noch komplizierter und dann wird das noch teurer.
00:11:31: und das funktioniert nicht.
00:11:33: Und wir müssen uns dem stellen, dass unsere Immobilienwirtschaft die Lebensräume und die Anforderungen sind einfach immer komplexer geworden.
00:11:44: Wir brauchen systemische Lösungen und das Bedarf einfach Synergien.
00:11:48: also Leute müssen besser zusammenarbeiten oder eben Lösungen anbieten, die sowieso schon auf eine Synergie oder ganzheitlich angelegt sind.
00:11:59: Das ist etwas wo wo es fehlt, weil also ich bin oft auf PropTex-Event und da sind überhaupt keine Developer.
00:12:07: Dann bin ich auf der Expo oder auf der MeePim.
00:12:10: Da sind nur sehr wenig PropTax.
00:12:12: Und das haben wir dann wieder diese Kluft die wir irgendwie überbrücken müssen.
00:12:17: Und da würde ich mir tatsächlich wünschen dass auch mehr nicht nur Dialog sondern eine echte Zusammenarbeit entsteht, wo eben auch Lösungen geschaffen werden, die nicht Einzelösung sind und die dann auch skalierbar werden.
00:12:31: Gut, da gibt es ja einige die sich darum bemühen um auch Öffentlichkeit zu schaffen, Awards zu machen irgendwie Gemeinsamkeiten hinzukriegen.
00:12:42: Eine Sache ist ja wo auch PropTex so dabei sind sehr serielles Bauen.
00:12:48: Da fragt sich bei mir immer ist das gerade jetzt eine Revolution die stattfindet oder ist der Rohrkrepierer zwei Punkt Null?
00:12:55: Denn Serielles und Modulares Bauen kann ja... ... günstig sein, es geht schneller, spart auch dadurch Kreditkosten und so weiter.
00:13:04: Aber warum funktioniert das großflächig bislang nicht?
00:13:08: Ja also in der Revolution ist es sowieso nicht... Ich bin ja Tschechien, ich bin in der Platte aufgewachsen.
00:13:15: Also insofern, dass ist nichts Neues.
00:13:17: Alter
00:13:17: Hut meinst du!
00:13:18: Ist ein alter Hut genau, das ist nichts neues.
00:13:22: Aber warum funktioniert das jetzt nicht?
00:13:24: Also, jetzt sollen wir irgendwie... Wir wollen nicht Platte zwei Punkt Null machen und sollte das jetzt wirklich alles die Lösung sein.
00:13:34: Es funktioniert deshalb aktuell nicht weil wir als Developer unsere Marge auf den letzten Metern machen.
00:13:43: Das heißt es bedeutet Anpassung auf Bauffelder.
00:13:45: Das bedeutet Anpassen auf lokale Bauordnungen und auch die Anpassung auf den Zielmarkt, also die Zielkunden.
00:13:54: Und das funktioniert halt nicht mit Platte zwei Punkt Null und deshalb funktioniert es nur in einem sehr begrenzten Nischenmarkt.
00:14:02: und du hattest mich ja auch vorgestellt, dass ich ein modulares Bausystem entwickel Und das mache ich zusammen mit Graf.
00:14:11: und dann haben Leute gesagt, Mensch wie passt das zusammen?
00:14:14: Ist da Architekt und Modulares bauen.
00:14:18: Dann habe ich gesagt, dass ist genau der Grund weil wir brauchen adaptive Systeme die eben verschiedene Bauformen auch abbilden können wo wir aber nicht jedes Projekt als Prototyp anfangen.
00:14:31: und was sich halt sehe es wir haben günstigen effektiven modularen Bau, der aber nicht viel Adaptivität zulässt.
00:14:39: und dann haben wir immer noch den Prototyp.
00:14:42: Und da dazwischen fehlt es einfach – das sehen wir halt auch im Markt, wo wir sehen – der Mittelstand wird komplett aus dem Markt gedrängt weil wir nur noch soziale Wohnungsbau machen und Luxus-Wohnungen.
00:14:56: Da müssen wir eben neue Systeme finden und da sehe ich sehr, sehr viel Potenzial in modularen und seriellen Bauen, aber wir brauchen adaptivere Systeme.
00:15:05: Das muss adaptiv werden, das habe ich jetzt verstanden.
00:15:08: Eine andere Geschichte wo du engagiert bist.
00:15:10: wir hopfen hier in unserem Podcast ja richtig in ein paar Fortschritt durch die Sachen aber du hast so viele Sachen gemacht.
00:15:16: deswegen versuche ich das jetzt auch alles mal anzusprechen um dir da was zu entlocken.
00:15:21: Hospitality ist auch eines deiner Themen.
00:15:25: Ist es jetzt reine Opportunismus oder jetzt deine Zukunft Strategie?
00:15:29: Du baust gerade Eine hundert Millionen Euro Hospitality Pipeline Portugal auf, also es geht um digitale Nomaden.
00:15:37: Für den Case-Nutzer kennt man ja vielleicht aus der eigenen Firma oder aus dem Umfeld alle gehen nach Portugal wo's schön und sonnig ist und arbeiten da zwei drei Monate noch in den Herbst hinein damit sie den Sommer vielleicht noch ein bisschen verlängern.
00:15:48: Warum aber gehst du dahin?
00:15:50: Gehst du einfach dahin?
00:15:51: weil da die Rendite besser ist als in Deutschland?
00:15:54: Nein das ist ein tiefendes Klein.
00:15:55: Also meine Devise ist einfach machen Und mir geht es um neue Geschäftsmodelle und neue Lebens- und Arbeitsräume zu schaffen.
00:16:04: Da muss ich sagen, da ist einfach in Deutschland das Marktumfeld sehr schwierig.
00:16:09: Portugal boomt, bietet gute Rahmenbedingungen... ...und im Übrigen finde ich ganz relevant als Europäer.
00:16:19: Unsere Projekte sind paneuropäisch mit internationalen Teams wo deutsche Firmen mit portugiesischen Firmen zusammenarbeiten und das ist auch ein bisschen andere Ansatz als zu sagen ich gehe ins Ausland also ich nutze den europäischen Markt um.
00:16:35: Die aktuellen Herausforderungen besser zu meistern und ich finde dass sich würde mir wünschen, dass da mehr Offenheit dafür ist auch in bei den anderen deutschen Markteilnehmern.
00:16:48: das bietet einfach viele Chancen.
00:16:50: ja
00:16:51: dann lass uns mal gucken Warum eignet sich Portugal als Testlaborer?
00:16:56: Und was kann Deutschland daraus lernen, also das ist... Wir haben es schon gesagt.
00:17:01: Also in kürzester Zeit zum europäischen Hotspot geworden für digitale Normaden.
00:17:06: auch internationale Investoren schauen sich da oben neue Wohnkonzepte werden da entwickelt.
00:17:11: Was warum brummt es dann?
00:17:12: In Spanien ist ja auch so ein Fall gerade auf der iberischen Halbinsel.
00:17:16: Was funktioniert denn dort, was in Deutschland nicht möglich ist?
00:17:20: Ja, du hast es ja eigentlich auch vorhin schon gesagt mit der Workation.
00:17:23: Da gehe ich hin und da scheint die Sonne, da ist gutes Essen das fühlt sich gut an... ...und ich glaube dass das nicht zu unterschätzen ist.
00:17:31: also ohne jetzt esoterisch zu werden aber so eine gewisse Grundenergie und wir kennen das ja bei Unternehmen das heißt dann Unternehmenskultur.
00:17:40: also so Ich komme in Unternehmen rein was ist dafür eine Unternehnenskultur?
00:17:44: Und ich glaube, dass wir in Deutschland Ein echtes Problem haben mit unsere Wettbewerbsfähigkeit, weil da mittlerweile auch so eine unglaublich negative Stimmung ist und das ist irgendwann mal selbst verstärkt.
00:17:58: Und Portugal zieht im Moment unheimlich viel Kapital-und Menschen an, weil die haben so ne ... Ja ich sag's zwar so eine echte Willkommenskultur für Unternehmer, für International Community Und das macht einfach Spaß.
00:18:14: Wir kennen das ja jetzt aus den News, da gibt es ja viele negative Stories.
00:18:18: Eines davon ist dass Thomas Groth einer der größten Berliner Projektentwickler... ...jetzt sein Laden dichtgemacht hat und da war die Headline vorgesagt, das macht keinen Spaß mehr!
00:18:33: Und ich glaube, wir verzetteln uns so ein bisschen in diesen einzelnen Papagrafen und dem schneller Bauengesetz.
00:18:40: Aber wir müssen da ein bisschen weiter ausholen einfach sagen Wir brauchen eine andere Unternehmenskultur.
00:18:47: Wir brauchen ne Kultur wo Leute mehr Spaß haben Dinge auszuprobieren was Neues zu machen Wo wir uns nicht schämen für Erfolg und Nichtschäme Für Niederlagen einfach Rahmenbedingungen zu schaffen, wo neue Lösungen auch ermöglicht werden.
00:19:05: Eine neue Lösung oder einen Ansatz der auch schon länger durch die Branche geht ist ja das Gebäude als Plattform.
00:19:13: aber auch das hat irgendwie noch nicht so richtig gezündet vielleicht wegen der Particularinteressen.
00:19:19: also Nutzungsbiografien von Immobilien werden immer kürzer Workation hat ja auch steigende Mobilität zufolge, das Hybridis arbeiten.
00:19:31: Das heißt die Immobilienzyklen werden kürzer und fluider und gleichzeitig denken die meisten Entwickler so wie ich sie erlebe noch in ihren klassischen Nutzungsarten wo es sich auskennt entweder Wohnen Büro Einzelhandel.
00:19:48: wer in der Branche denkt denn das Gebäude bereits als Plattform, richtig konsequent als Platzform für Dienstleistungen.
00:19:57: Ich glaube das ist nicht so richtig schwarz oder weiß wo man jetzt sagt so der hat es rausgekriegt und er macht alles richtig sondern ich glaube dass wir einfach Asset Klassen lösen sich auf.
00:20:11: Also diese ganze Monokultur, das sind die Dinosaurier jetzt so aussterben und alle Leute, die immer noch gefangen sind von ich bin in dieser Asset Klasse und ich baue nur... Also Preis pro Quadratmeter, was kostet das Baum?
00:20:26: Preis pro quadratmeter.
00:20:28: Was kostet die Vermietung oder der Verkauf in preispro Quadratmetern?
00:20:32: Das sind einfach Dinosaurier und die Sterben aus.
00:20:35: Das wird nicht funktionieren.
00:20:36: Das heißt wir müssen das nehmen, was wir haben.
00:20:40: Und es sind einfach neue Modelle, die quasi... Es ist ein Fichtenmodell.
00:20:45: also wir haben vielleicht einen ein Büro und dann bieten wir da aber zusätzliche Dienstleistungen an.
00:20:51: Wir haben im residential Bereich die Konzern, wir haben Gemeinschaftsflächen.
00:20:56: Wir müssen auch denken zum Beispiel Clubmitgliedschaften, Abonnements also das sind Dinge wo wir eine Komplexität haben, die uns aber auch neue Multi-Channels gibt für Rendite.
00:21:13: Das müssen wir einfach so ausnutzen, also das vielleicht auch Leute sagen Mensch ich wohne da auf Zeit.
00:21:19: Ich habe dann Abo-Modell.
00:21:22: Ich wohne ja vielleicht mal ein Monat oder zwei Monate und dann komme ich wieder zurück oder ich nutze andere Dienstleistungen.
00:21:29: Und das bedarf natürlich ein bisschen... Out of the Box denken, aber der Markt geht dahin.
00:21:37: Also das ist nicht was, was wir uns ausdenken sondern die Gesellschaft hat sich verändert, Lebensstile haben sich verändert und wir müssen neue Geschäftsmodelle finden, die da zu passen und dann haben wir auch etwas wo wir Erfolg haben werden und damit auch wieder rendite Kriegen- und Wettbewerbsfähig werden.
00:21:59: Du sagst also man muss was wagen?
00:22:02: Wettbewerbsfähig werden.
00:22:04: Gleichzeitig haben wir auch eine Finanzierungskrise, die jetzt auf diese Transformation trifft.
00:22:11: Da würde mich interessieren... Also die Zinswände hat ja jetzt gerade viele Geschäftsmodelle den Bach runtergehen lassen.
00:22:18: Gleichzeitige wie du auch so ne Verkörperung bist entstehen neue Modelle wieder eben auch genannt hast.
00:22:24: Multi-Channels, Hospitality, Co-Living, Build to Rent was auch immer serielle Systeme werden Diese Unternehmertypen, die das bieten diese Transformation jetzt gestalten und da auch wirtschaftlich erfolgreich sein?
00:22:39: Ja.
00:22:40: Also das ist tatsächlich dann mein mein entschiedenes Jahr.
00:22:44: Es kommt natürlich immer auf die Umsetzung an aber ich sehe dass nicht als irgendwelche kurzfristigen Trends sondern das sind ja Megatrends.
00:22:54: Wir haben eine Veränderung in der Gesellschaft Und man muss ja auch mal schauen Wenn wir in unsere Tradition zurück schauen, also dieses ganze Silo denken.
00:23:06: Das kam ja überhaupt erst mit der industriellen Revolution.
00:23:09: Also wir haben ja nicht weiß... Wir haben eigentlich immer Mixed-Use Quartiere gehabt.
00:23:15: Wir hatten immer ein Leben wo wir sind nicht... Also im Mittelalter ist keiner ins Büro gelaufen, dann mit dem Auto irgendwie in seinen Schlafsilo am Stadtrand gefahren.
00:23:28: Der Mensch ist eigentlich dazu gebaut, dass er etwas differenzierter ist und das er gerne auch mal sich bewegt.
00:23:36: Und ich glaube, dass wir das sehen.
00:23:38: Das sehen wir ja jetzt an diesen Generationsumschwung, ob das jetzt Boomer oder Gen Z sind oder jetzt Gen Y Die haben eine ganz andere Haltung zum Arbeiten und zum Leben.
00:23:51: Und dem müssen wir uns stellen, also das wird nicht wieder zurückgehen.
00:23:55: Das heißt dieses, dieses Flex Living diese Digitalisierung Diese Auflösung von was ist denn reale Welt?
00:24:04: Was ist digitale Welt?
00:24:05: wo bin ich physisch?
00:24:07: Wo bin ich mit meinem Kopf?
00:24:08: Das löst sich einfach komplett auf und da müssen wir mit gehen und das sind auf jeden Fall die die Modelle, die zukunftsweisend sind und auch resilient.
00:24:18: Also ich habe gesagt, ich finde Resilienz ist es so das neue ESG aus meiner Sicht.
00:24:26: Ja schön!
00:24:27: Das ist ja überschriften tauglich hier.
00:24:30: wenn dem so ist lass uns doch noch mal abklopfen in Bezug auf Architektur.
00:24:38: also Ich mag Schöne, aber auch zweckmäßige Architektur.
00:24:42: Oft wird diese aber als Investmentkiller gesehen.
00:24:45: ja?
00:24:46: Ist das so oder ist Architektor richtig eingesetzt nicht ein unterschätzter Wertreiber?
00:24:54: Ja auf jeden Fall.
00:24:55: und da ich ja gelernte Architekten rennst du natürlich offene Türen bei mir
00:24:59: ein.
00:25:00: Aber tatsächlich war es so dass Ich ja eine der wenigen Fälle bin, wo ich zwei Hüte aufhabe.
00:25:08: Also aus dem Design und Architektur komme und dann aber in die Wirtschaft und in die Projektentwicklung gegangen bin.
00:25:15: Ich finde genau das eigentlich sehr spannend denn was sich sehe ist wenn es nicht funktioniert ist, wenn zwei Leute unterschiedliche Sprachen sprechen.
00:25:25: also wenn die Architekten nur designen wollen egal was es kostet Und die Developer nur Rendite machen wollen, egal wie es aussieht und dann funktioniert das nicht.
00:25:37: Aber wenn man sich gemeinsam hinsetzt also Stichwort Synergie und sagt so Wie wollen wir eigentlich das beste Produkt schaffen?
00:25:44: Für wen ist das?
00:25:46: Dann ist Architektur auf jeden Fall werttreibern wichtiger Wertreiber und ich wünsche mir dass da auch dieser Brückenschlag mehr stattfinden würde in unserer Branche.
00:25:57: Da habe ich ja auch so meine Erfahrungen gemacht bei Recherchen.
00:26:01: Ich hab dann schon früh, vor über zwanzig Jahren einen Datenstau nach dem Bau herausgefunden.
00:26:07: Er ist immer noch nicht aufgelöst.
00:26:09: also die Daten müssen transparent weiterfließen bis hin in den Betrieb oder den Umbau einer Immobilie.
00:26:15: das nur noch an meiner Seite obwohl ich eigentlich der Fragensteller bin.
00:26:18: aber das finde ich jetzt schön weil das gehört einfach dazu.
00:26:22: das Datenthema.
00:26:23: Sag mir noch was zum Thema Gründen in der Immobilienwirtschaft.
00:26:27: Also wir haben vorhin gehört, vierzig Prozent sind schon umgegangen.
00:26:33: Auch meine Recherchen da drin ist so bei Start-ups nur zehn Prozent sind High Potentials.
00:26:39: für wen lohnt sich denn gerade noch etwas zu gründen?
00:26:42: Du hast ja mehrfach gegründet.
00:26:44: wenn du jetzt nochmal was tun würdest!
00:26:46: Was wäre der heißeste Tipp den du anderen geben könntest?
00:26:48: Hey das schaff ich zwar alleine nicht aber versuch dir euch damals dran.
00:26:52: Oh, das ist schwierig.
00:26:53: Ich weiß auch gar nicht ob ich aktuell noch mal gründen würde.
00:26:57: Ich finde mir schon genug beschäftigt aber ja, ich glaube das Wichtigste ist Probleme zu lösen.
00:27:07: also wenn ich das anschaue viele Leute gründen weil sie denken dass es jetzt eine tolle Idee und ein tolles Produkt und ich würde mal sagen das ist von Anfang an der Rohrkrepiere Und das zweite ist es Durchhaltevermögen.
00:27:23: Also ich glaube, dass nicht nur die Leute mit einem tollen Produkt – das tatsächlich auch ein Problem löst – es schaffen sondern die Leute, die da einfach auch ein gewisses durchhalte Vermögen haben.
00:27:36: Wie viel braucht man in der Kasse umdurchzuhalten?
00:27:38: Muss man ein Jahr schon mal flüssig sein oder zwei bis es zum Fliegen kommt, zum Geschäftsmodell?
00:27:45: Ich würde sagen dreimal so lang wie man gedacht hat!
00:27:50: Das ist
00:27:53: eine Faustformel.
00:27:56: Wenn ich dann ne Woche denke, in der ersten Woche klappt es schon, bin ich an drei Wochen durch!
00:28:02: Ja, ich glaube da das ist sowieso schon der Rourke Vierberjörg.
00:28:06: Das Start-up, dass in drei Wochen schwarze Zahlen schreibt, das würde ich mir sofort vertentieren lassen.
00:28:13: Na gut danach suchen wir alle noch!
00:28:16: Ich möchte jetzt nochmal so eine letzte fachliche Frage stellen und zwar zum deutschen Immobilienmarkt.
00:28:23: Da haben wir ja alles Mögliche jetzt am Laufen, Mietpreisbremse das Bauordnungsrecht Grunderwerbssteuer die überlasteten Bauämter.
00:28:33: Jetzt kommt noch Vergesellschaftung hinzu aus Berlin Und trotz Bauturbo und irgendwelchen Daten Autobahnen Die gebaut werden uns erweitern sofort.
00:28:44: du kennst das System Ja von innen und von außen.
00:28:48: Ist der deutsche Immobilienmarkt mit all diesen Baustellen, um im Bild zu bleiben, eigentlich strukturell reformierbar?
00:28:56: Oder müssen wir richtig vor die Wand laufen bevor sich was bewegt.
00:28:59: Ja ich glaube Letzteres.
00:29:02: Ich glaube aber sind gerade dabei vor die wand zu laufen.
00:29:06: also ich denke Wir haben grade eine wirklich schwere Krise und vielleicht ist es leider genau das was die Branche gebraucht hat denn da muss sich wirklich was grundlegend ändern.
00:29:20: Und viele Leute, die immer rumgelaufen haben gesagt naja es kann ja nicht noch schlimmer werden und es ist immer schlimmer geworden.
00:29:29: und ich glaube wir haben jetzt so einen Punkt gefunden wo er's wirklich an der Wettbewerbsfähigkeit und an der Substanz nagt und ich hab das auch gemerkt.
00:29:39: jetzt also dieses Jahr Mipim und Expo Da bewegt sich was und das ist gut.
00:29:45: Also ich bin da eigentlich ganz optimistisch.
00:29:48: Was sind so die neuen Pflänzchen, die du da wahrgenommen hast auf Mepim oder Expo?
00:29:53: Ja also genau dieses.
00:29:55: Wir verlassen mal die alten Essetklassen wir suchen nach neuen Geschäftsmodellen und was ich auch total ... spannend und wichtig finde ist dieses Zusammenarbeiten, also diese Synergien.
00:30:08: Wir haben ja oft in der Immobilienwirtschaft oder in Deutschland das wir sagen eins plus eins gleich ein halb.
00:30:13: Also wenn ich jetzt mit jemanden kooperiere dann nimmt er mir was weg... Ich verdiene nur halb so viel und das ist auch eines was man... Tatsächlich von Amerika lernen kann.
00:30:25: also dieses dieses eins plus eins gleich drei.
00:30:28: Also wenn wir uns zusammen tun, wir machen eine Win-win Situation da entstehen Synergien und das ist was Leute jetzt merken.
00:30:37: Das finde ich total spannend.
00:30:39: wirklich mit anderen Zusammenarbeiten kooperieren genau dieser Plattformgedanke weil es einem gibt einen mehr Agilität Es gibt mehr Resilience.
00:30:52: Das finde ich sehr spannend, weil ich glaube dann sind auch echte Lösungen möglich.
00:30:57: Ja danke für diese Einsichten.
00:31:00: unsere halbe Stunde ist schon rum aber noch eine Personality Frage möchte ich dir stellen.
00:31:06: wir heißen ja limo als Podcast.
00:31:08: wenn wir den Limon ausgeben würden mit wem möchtest du die gerne trinken und warum?
00:31:15: Also ich glaube, ich würde mit Andy Warhol einer Limo trinken.
00:31:21: Okay!
00:31:22: Und was würde ich ihn fragen?
00:31:25: Ich würde ihm fragen – Andy what is art?
00:31:29: Ja herrlich das ist ein guter Aufschlag und lässt mehr Returns dann zu.
00:31:40: Ja herzlichen Dank Libiana.
00:31:43: Ja, ich bedanke mich für das spannende Gespräch und tatsächlich den Parkour-Ritz um die ganze Welt.
00:31:50: Einmal alle Themen.
00:31:51: Vielen Dank!
00:31:53: Ich dachte mir wenn ich dich schon an der Leitung habe dann kann ich mir das mal so erlauben.
00:31:59: also danke für deine Offenheit, deine klaren Worte und dem persönlichen aber auch gleichzeitig hoch professionellen Blick auf unsere Branche.
00:32:11: Auf Wiedersehen.
00:32:11: Mach's gut
00:32:12: Danke.
00:32:13: Tschüss!
00:32:37: bezahlbar und wer glaubt allein mit Propdeck Tools und Förderprogrammen, die strukturellen Probleme des deutschen Immobilienmarks zu lösen, der täuscht sich.
00:32:46: Und zwar gewaltig!
00:32:49: Die eigentliche Arbeit beginnt ja früher bei der Frage welche Nutzungen wir wirklich brauchen?
00:32:54: Welche Geschäftsmodelle in einem veränderten Markt dann auch wirklich tragen und welche Fehler wir uns erlauben müssen um daraus zu lernen.
00:33:03: so Letzteren Gedanken, die nehme ich auch persönlich aus diesem Gespräch mit.
00:33:10: Vielleicht auch als Appell an die Hörerinnen und Hörern wagen sie was verlehnen Sie auch mal und Vorsicht vor dem schnellem Geld.
00:33:19: aber es wird auch belohnt mit einem anderen Blick auf die Branche.
00:33:27: Es ist jetzt wirklich auch an der Zeit meinte Jana dass quasi das Placemaking endlich stattfindet, dass man auch außerhalb der Städte guckt was da für Qualitäten sind dort Mixed News im Umland einführt.
00:33:46: Kompliziert mag sie nicht hat sie gesagt aber komplex muss schon sein weil einfach ist unsere Branche mitnichten.
00:33:56: Limon gibt es auf allen gängigen Podcast Kanälen.
00:34:00: wir hören uns wieder am nächsten Montag oder Das ist ja wirklich das Fantastische am Podcast, wann immer Sie uns hören wollen.
00:34:08: Mit großen Dank auch an das gesamte Team vom Marketing bis zur Regie und Technik wünsche ich Ihnen liebe Zuhörerinnen und Zuhöre den Mut eben unbequem Fragen auch an sich selbst zu stellen und etwas häufiger über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken.
00:34:26: Machen sie es gut!
00:34:27: Und bis zum nächsten Mal.
00:34:29: Ihr Jörg Seifert.
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