Flex Office trifft Wohnungsgesellschaft

Shownotes

Coworking in Deutschland: Der Markt ist zersplittert, die Preispolitik intransparent und Insolvenzen gibt es auch. Zeit für neue Geschäftsmodelle, meint Anna Maria Losos, Head of Coworking Business beim Flex Office-Anbieter Beehive in der aktuellen L’Immo. In „bullischen“ Marktphasen funktioniert Coworking für die Operator gut. Aber in Zeiten des Abschwungs sitzen Vermieter und Coworker auf einmal wieder im gleichen Boot. Allerdings profitiert das Flex-Office Segment vom schwächelnden Büroimmobilienmarkt. Bei neuen Kooperationsmodellen steht als Partner auch die Wohnungswirtschaft im Fokus, genauso wie Einkaufszentren, Hotels oder Flughäfen. Mit dem Hamburger Flughafen ist Beehive bereits eine Kooperation eingegangen – der klassische Mietvertrag soll nicht mehr das Maß aller Dinge sein. Auch etwas anderes beflügelt Losos‘ Fantasie: In UK wird Airbnb einen Piloten starten, bei dem das Unternehmen Coworking auf ihre Plattform aufnehmen wird. Losos hofft, dass sich auch in Deutschland ein solches Projekt durchsetzen wird.


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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo liebe Limo-Fans, der Markt ist zersplittert.

00:00:03: Die Preispolitik intransparent und Insolvenzen gibt es auch!

00:00:07: In den bullischen Marktphasen funktioniert Co-Working für die Anbieter wunderbar – aber in Zeiten des Abschwungs sitzen Vermieter und Co-worker auf einmal wieder im gleichen Boot.

00:00:17: Immerhin so Anna Maria Losos Head of Co-working Business beim Flexoffice-Anbietter Beehive Könne die Branche vom schwächelnden Büromarkt profitieren denn?

00:00:26: Wenn sich Unternehmen für eine kleinere Fläche entscheiden, können sie ihre Spitzen eben auf Flex-Office-Flächen abbilden.

00:00:34: Die Anzahl der Flex-office-Locationsists sagt Annalosos seit Jahrzehnte in Deutschland um sechzig Prozent gewachsen und einige beteiligte Denken stärker über neue Modelle der Zusammenarbeit nach.

00:00:48: Annalosus spricht über Kooperationen, die sie eingegangen ist etwa mit dem Hamburger Flughafen und für mich durchaus überraschend...

00:00:55: Ich versuche auch mit Wohnungsgenossenschaften zu sprechen.

00:00:59: Da ist es allerdings besonders schwierig wahrscheinlich bei da Jetzt irgendwie diese Erkenntnis noch nicht da ist, dass noch zusätzliches Service es angeboten werden müssen.

00:01:09: Hier könnte es in näherer Zukunft allerdings zu einem Umdenken kommen.

00:01:14: und noch etwas verspricht eine Belebung des Marktes Angebote von Co-Working Spaces über Airbnb also unbedingt dran bleiben.

00:01:23: An dieser Stelle sei auf die Show Notes verwiesen den Zugang zur kostenlosen Immobilienwirtschaft App.

00:01:28: mein Name ist Dick Labusch, ich bin Chefredakteur des Fachmagazins Immobilienwirtschaft.

00:01:36: Ich grüße Dich an!

00:01:37: Herzliche Grüße nach Hamburg... Sitzt du in einem Co-Working Space?

00:01:42: Nein, heute nicht.

00:01:43: Heute habe ich mich tatsächlich für dein Podcast im Homeoffice zurückgezogen!

00:01:49: Wie sind das Wetter?

00:01:49: Ich meine, ich frage dir jetzt deswegen mal, Wetter ist immer gut weil hier ist jetzt in Freiburg das erste Mal seit hundert Jahren gefühlte Regnet.

00:01:55: Wir haben besseres Wetter als man denkt und wir hatten echt einen großartigen Sommer hier im Norden.

00:02:01: und heute scheint auch wieder die Sonne.

00:02:03: Zweiundzwanzig Grad sollen es werden und das ist für mich so die perfekte Temperatur.

00:02:09: Erzähl doch mal drei Takte über das Unternehmen Beehive.

00:02:13: Das ist ein klassischer Anbieter von Co-Working Spaces.

00:02:15: Also ich springe immer zwischen den begriffen Co-working, dass es so einen Synonym oder eben Flex Office wie man das gerne in der Immobilienbranche nennt.

00:02:23: Genau wir sind ein Flex Office Betreiber und die Tochterfirma der Alstria Und uns gibt es seit zehn Jahren auf dem Markt, als früher ein bisschen länger.

00:02:34: Aber seit zehn jahren betreiben wir eben auch Co-Working Spaces.

00:02:38: Wir haben inzwischen fünf Standorte In Hamburg zwei Stuttgart Frankfurt Düsseldorf.

00:02:44: Ähm, nächsten Monat eröffne ich einen zweiten Standort in Frankfurt.

00:02:48: Das wird ganz spannend und was uns ausmacht ist wir haben ein sehr automatisiertes Konzept.

00:02:55: also die haben schon sehr früh angefangen dem Kunden wirklich eine ja völlig automatisierte Customer Journey anzubieten.

00:03:03: Also eher... Registriert sich, kann das wirklich direkt vor der Tür tun.

00:03:08: Bucht, zahlt online und hat mit einer PIN sofortigen Zugang.

00:03:12: also es kann auch am Samstagabend stattfinden.

00:03:15: Sofortige Zugang zu unseren Spaces.

00:03:18: Also es ist praktisch ein Self-Check in, den wir dort anbieten und sofortige Verfügbarkeit.

00:03:23: Das heißt das unterscheidet euch auch so ein bisschen von anderen Unternehmen wie etwa Regos wobei ich mir vorstelle dass die das wahrscheinlich auch machen.

00:03:31: und sind eure Mieter dann jünger als bei anderen Unternehmen?

00:03:34: kann man das sagen?

00:03:35: Denkt man, sind viele Junge natürlich dabei.

00:03:38: Mitte zwanzig fängt es an manchmal haben wir sogar Studenten.

00:03:42: allerdings man sieht auch viele Menschen eher so in meinem Alter also das geht wirklich bis Mitte fünfzig ist alles vertreten und alle mögliche Branchen Und tatsächlich im Vergleich zu unseren Wettbewerbern die haben nachgezogen.

00:03:56: Also wir waren wirklich vor zehn Jahren die Pioniere mit diesem automatisierten Konzept.

00:04:01: Viele haben nachgezogen, viele Prozesse sind bereits automatisiert.

00:04:05: Aber diese Vollständigkeit wirklich bis du bekommst sofort eine Pin und sofort ist dein Arbeitsplatz-Meetingraum welchen Service du eben gebucht hast verfügbar da sind wir wirklich noch ganz alleine auf dem Markt.

00:04:20: Also für mich, ich bin ja eher so ein Generalist und für mich ist das Thema Coworking oder Flex-Office ein bisschen von der Agenda verschwunden.

00:04:27: Ich glaube, dass wurde zum Teil ersetzt durch irgendwie Service Apartments oder durch andere Hüppe et asset Klassen und durch jetzt Defense und was es alles immer so gibt.

00:04:36: Wie würdest du denn die Bedeutung dieses Segmens einschätzen?

00:04:41: Ist es eher stagnierend, ist es sogar wachsend?

00:04:44: Also ich kann dir ein paar Zahlen nennen, die ganz interessant sind.

00:04:47: Zahlen

00:04:47: sind für den Podcast ganz schlecht aber wenn sie nur ein Paar sind dann ist okay!

00:04:52: Also seit zwanzig-zwanzig ist die Anzahl der Flexoffice Locations in Deutschland gestiegen und zwar um sechzig Prozent.

00:05:01: Und nur um jetzt eine Zahl zu nennen in Quadratmetern wir haben über eine Million Quadratmeter in Deutschland in den Top Sieben.

00:05:09: also ich meine es wirklich nur wie top sieben Cities.

00:05:12: Das ist immer noch Nischenmarkt, definitiv.

00:05:14: Aber steigt und nimmt an Bedeutung an

00:05:18: ja.".

00:05:18: Es ist aber auch trotzdem viel zu lesen vom Rückgang offener Flächen.

00:05:24: hier gab es also auch in größerem Marktkonsolidierung Und doch sagst du das jetzt die Nachfrage nach flexiblen Arbeitsmodellen hoch bleibt?

00:05:33: Wir hatten damals im Jahr zwanzig zwanziger angesprochen da hat mehr Corona.

00:05:37: Aber was sind die Gründe dafür dass sie so hoch bleibt?

00:05:40: unterschiedlich.

00:05:41: Also wir müssen unterscheiden und auch da haben ja auch zwei Produkte, die wir anbieten ob das jetzt die klassische Zielgruppe ist Start-up Freelancer für die es ist natürlich sehr wichtig.

00:05:53: um das Thema der Flexibilität Sie brauchen heute einen Raum übermorgen vielleicht nicht Vielleicht erweitern diese sich vielleicht wächst Das Team brauchen sie extreme Flexibilitäten starten vielleicht mit einem kleinen Budget, für die ist es spannend sich da einzubuchen.

00:06:11: Für die Unternehmen wiederum ist es insofern spannend auch im Zeiten des Absprungs aber auch in Zeiten jetzt das New Work ja?

00:06:22: Da wo Flächen weniger Flächen angemietet werden.

00:06:27: tendenziell mieten die Unternehmen ja kleinere Flächen an oder hoher Qualität, das spielt eine ganz große Rolle und versuchen dann über Flex-Office wirklich die Spitzen abzudecken.

00:06:39: Also man mietet sich dann ein entweder in größere Meetingräume, in Workshopräume... oder man bietet Freelancer gegebenenfalls Arbeitsplätze an, was es auch gibt.

00:06:51: Dass Unternehmen auch ihren Mitarbeitern Arbeitsplätzen in Coal King Spaces anbieten als Benefit zum Beispiel, dass man praktisch sich den Arbeitsweg sparen kann und in der Nähe des Wohnortes zum Beispiel Coal king Spaces nutzen kann.

00:07:06: Aber seid ihr das eure Branche der Gewinner einer schwächelnden Wirtschaft?

00:07:10: Kann man das so sagen?

00:07:12: Ich glaube, wir sind Gewinner ist ein

00:07:15: großes

00:07:16: Wort.

00:07:16: Aber wir funktionieren sowohl als auch.

00:07:19: also wir funktionierend im Abschwung und in Aufschwung wenn die Situation oder die wirtschaftliche Situation nicht so gut aussieht Dann ist es natürlich für Unternehmen interessant, so wie ich schon gesagt habe kleinere Flächen anzumieten und die Spitzen in Flexoffice-Flächen dann bei Bedarf zu buchen.

00:07:39: Und für die Startups ist das natürlich interessant kurzfristig etwas zu buchern was sich sehr schnell auch wieder abwerfen kann wenn ich vielleicht nicht mehr die Mittel dafür habe oder etwas... nicht so gut funktioniert, wie ich es mir vorgestellt habe.

00:07:55: Insofern auch dann funktioniert FlexOffice?

00:07:58: Der Markt der Anbieter ist ja ziemlich zersplittert würde ich mal sagen.

00:08:02: Zunächst zuletzt kamen dann noch MyOffice als Anbiter dazu... Wie würdest du den Markt beschreiben?

00:08:08: also wie ist die Konkurrenzsituation?

00:08:11: tut man sich weh oder hat jeder so ein Stück weit dort seine Nische gefunden?

00:08:15: Also an manchen Stellen ist ganz klar ein großer Wettbewerb da.

00:08:19: Es gibt natürlich auch Segmente wie Premium-Segment, welches von DesignOffice ja bedient wurde.

00:08:26: DesignOffices wurde ja von IBG übernommen.

00:08:30: Da glaube ich stehen wir uns nicht zu stark im Weg.

00:08:34: aber ansonsten kann man schon sagen es ist ein Umkämpfter im Markt mit sehr... Ich würde mal sagen sportlichen Preisen.

00:08:44: Die sind übrigens nicht abgestürzt, wie so vorhergesagt wurde.

00:08:49: Die bleiben relativ stabil.

00:08:51: also es fehlt bei den Preisen tatsächlich eine gewisse Transparenz.

00:08:57: Es ist, wenn du dir die Preise anguckst der Wettbewerber tatsächlich nicht alles all-inclusive.

00:09:04: Manche bieten Mitgliedschaften an manchmal musst du Services zusätzlich buchen.

00:09:10: deswegen es ist nicht richtig gut vergleichbar.

00:09:13: Du weißt auch nicht Wenn du die preise dann tatsächlich erfahren hast welche Rabatte tatsächlich gegeben wurden.

00:09:20: Die Reports sind ja aus meiner Sicht zu raar.

00:09:25: für Flexoffice Von Cushment Wakefield gab es welche.

00:09:30: Ich warte jetzt tatsächlich auf den nächsten ganz gespannt, weil das waren für mich sehr wertvolle Informationen um mich natürlich auch mit dem Markt zu vergleichen.

00:09:40: was wir machen ist dass ich alle zwei Jahre auch meine eigene Analyse mache.

00:09:45: Das finde ich sehr wertful und wichtig.

00:09:47: die werde ich in September jetzt in diesem Jahr haben um einfach wirklich so im Umkreis von fünf zehn Kilometern von meinen einzelnen Standorten einfach mal zu Wer ist für mich ein echter Wettbewerber, mit dem ich mich wirklich vergleichen kann?

00:10:02: Ja.

00:10:03: Immer wieder werden ja auch Anbieter Insolvent.

00:10:06: Das gibt es ja nun auch also von Rework und Renvierentzwanzig und Work Republic.

00:10:10: das ist jetzt schon ein bisschen her... Aber es hatte zuletzt deswegen komme ich auch drauf, den Berliner Betreiber Kiezbüro getroffen vor Herr Unicorn.

00:10:18: Was sind die Fehler?

00:10:20: Was ist die Fehler, die man als Co-Working Anbieter machen kann?

00:10:23: Ja häufig wird als Grund genannt eben dass sie sich mit ihren Fixkosten verkalkuliert haben gegebenenfalls zu hohe Mieten oder schlecht behandelte Mietverträge.

00:10:34: Die größten Positionen, die du hast als Coal-Ging-Betreiber sind ja an erster Linie Mieten und dann kommen auch schon die HR Kosten.

00:10:42: Und die HR Kosten kannst du eigentlich nur im Blick behalten wenn du deine Prozesse automatisiert hast.

00:10:48: so einfach ist das.

00:10:49: also du kannst mit einem kleinen Team eine relativ große Fläche managen wenn du ein gutes System hast und davon profitieren wir ein ganzes Stück dass wir das soweit automatisiert haben dass unsere Spaces Fionn-Zfanzig sieben jeden Tag zur Verfügung stehen ohne dass wir einen klassischen Empfang haben.

00:11:06: Und ja, schnelles Wachstum.

00:11:08: Manche setzen auch wirklich ein sehr schnelles wachstums und treiben ihre Fixkosten in die Höhe.

00:11:15: Dann kann es an manchen Stellen dann eben auch schief laufen.

00:11:20: Gleichzeitig brauchst du natürlich auch eine gewisse Größe um das ganze wirtschaftlich zu betreiben.

00:11:25: Deswegen die Übernahme von der O jetzt gerade.

00:11:28: Ja,

00:11:30: ja nun schwächelt gerade der klassische Büro im Mobilienmarkt davon sehr viel zu lesen und zu hören profitiert ihr auch da von deiner Meinung nach.

00:11:40: Ein Stückchen schon, denn wenn sich Unternehmen für eine kleinere Fläche entscheiden können sie ihre Spitzen eben auf Flex-Office-Flächen abbilden.

00:11:51: Das sehe ich ganz stark.

00:11:53: jetzt gerade haben wir ein Location eröffnet in Stuttgart auf dem ehemaligen Daimler Gelände.

00:12:01: das ist ganz spannend.

00:12:02: dass wird jetzt Stück für Stück vermietet und revitalisiert unvermietet Und dort entstehen diverse Services wie Gastronomie, Kita und unter anderem wollte der Eigentümer eben auch Co-Working anbieten.

00:12:18: Die Idee ist dass die Unternehmen gegebenenfalls eine kleinere Fläche anmieten.

00:12:23: aber es gibt Interessenten und es kommt zu Abschlüssen von Mietverträgen und bestimmte Bedarfe, die man nicht so häufig oder täglich braucht.

00:12:35: zum beispiel ein besprechungsraum für dreißig personen muss ich ja nicht auf meiner eigenen fläche abbilden oder ich habe vielleicht einen event einmal im jahr für hundertperson.

00:12:45: das alles kann ich dann eben.

00:12:47: Bei bedarf und die mahnt wie so schön heißt, dann auch der flex office fläche die auf dem kampus ist dann abbildet.

00:12:55: also man ergänzt sozusagen die Fläche, die man fest angemietet hat mit den Angeboten auf der Flex-Office-Fläche.

00:13:05: Und deswegen profitieren wir davon wenn Unternehmen in den Zeiten und unter den Rahmenbedingungen, die wir aktuell haben gegebenenfalls weniger anmieten und bei uns eben bei Bedarf dazu buchen.

00:13:17: Ist es so, ich glaube ich habe zwei Kuschmann gelesen dass das Flexoffice seinen Kunden sinkende Kosten verspricht bei mehr Flexibilität.

00:13:27: Wie kann das vom Punkt Risikomanagement denn funktionieren?

00:13:31: Wenn es um B-Heif geht kalkulieren wir ein ganzes Stück anders und zwar haben wir abweichende Rahmenbedingungen weil wir in eigenen Objekten sitzen.

00:13:42: ja also ich sitze sozusagen mit meinen Flächen in den Objekten der Alstria.

00:13:48: Und die Idee der Alistria war auch ein Stück mit B-Heif, ein Stück Innovationsarbeits zu leisten.

00:13:57: Wir sollten vor zehn Jahren als wir gegründet wurden, sollten wir einfach mit dem System von dem ich schon erzählt habe – mit dem automatisierten Konzept Das Büro der Zukunft entwickeln.

00:14:09: Also Flex-Office der Zukunft entwickeln, Austria mit den Büroimmobilien im Portfolio auf die Zukunft vorzubereiten.

00:14:18: Das bedeutet eben ein Stück Innovationsarbeit, ein Hub sind wir und dann kalkulieren wir natürlich ein ganzes Stück anders haben mehr Flexibilität uns zu entwickeln.

00:14:32: und was Austria zusätzlich in Kooperation mit BeHalf macht dass sie Coworking als Vermarktungsinstrument einsetzt und zwar in der Form, das den Mietern der Alstria ein Budget zur Verfügung gestellt wird.

00:14:51: Ein Coworkin-Budget bekommen abhängig von ihrer Miete eine Summe x jeden Monat und können innerhalb der Summe bestimmte Services bei uns buchen.

00:15:01: Und das ist natürlich ne wunderbare Kooperation, die man dann machen kann dass man wirklich einen zusätzlichen Service den den Mietern anbietet.

00:15:11: Okay ja sehr spannend!

00:15:15: Das ist sicherlich auch ein großer Vorteil den ihr habt gegenüber so manche anderen Anbieter.

00:15:20: du hast vor kurzem... Der eigentliche Grund des... und eigentlich unseres Gespräches war, weil das aufgefallen waren.

00:15:26: Du hast einen Fachbeitrag geschrieben mit dem Titel Warum Partnerschaften die Zukunft des Co-Workings sind.

00:15:33: heißt es dass es keine Mietverträge mehr zwischen Bestandshaltern und Co-Walking Anbieter geben soll sondern nur noch Partner schaften?

00:15:39: wahrscheinlich nicht ganz

00:15:41: Nein ich ganz.

00:15:42: also.

00:15:42: der Miet Vertrag ist ja ein tolles Produkt für jeden Immobilien Eigentümer Und hat ganz sicher seine Berechtigung.

00:15:51: Aber es gibt Bereiche, wo man zumindest über Kooperation nachdenken sollte.

00:15:55: Du hast ja vorhin nach dem Markt gefragt und ein Aspekt ist dass die Kooperationen sich noch ich würde mal sagen C entwickeln.

00:16:05: also da ist so viel Wertschöpfung drin.

00:16:07: Ich würde mich freuen wenn sich das in Deutschland ein Stück beschleunigt.

00:16:11: Ich erkläre vielleicht was dahinter steckt oder welche Idee dahintersteckt.

00:16:17: und zwar entstehen weil sich die Nutzerbedarfe verändert haben, relativ viele gemischt genutzte Immobilien mit verschiedenen Services und Dienstleistungen.

00:16:28: Ob das Entertainment ist, Kino, FlexOffice, Gesundheit, Shopping, Gastronomie – da erwarten die Nutzler sehr viel und solche Ökosysteme entstehen Stück für Stück.

00:16:41: Und dort wo Dienstleistung gefragt ist spielt natürlich der Betrieb Der Immobilien eine ganz große Rolle.

00:16:48: Das bedeutet, der Betreiber übernimmt auch eine sehr wichtige Rolle in dem Ganzen und da ist tatsächlich zuständig für die Nutzungskwalität.

00:16:58: also sein Angebot das Angebot und die Qualität, in der er das abliefert spielt eine große Rolle Und das ist natürlich ein Vermarktungsfaktor und super wichtig für den Eigentümer.

00:17:10: Der Standort soll ja vermarktet werden und da kommen ja Interessen zusammen gemeinsame Interessen vom Betreiber und von Eigentümer.

00:17:19: Und für solche Dienstleistungen, und dazu gehört aus meiner Sicht Flex-Office es wäre toll wenn man eher in Kooperation geht ob das jetzt ein klassischer Managementvertrag ist wo es dann geht eine Management viel zu zahlen und vielleicht einen Erfolgsponus oder eben Umsatzbeteiligungsmodelle strategische Partnerschaften wie Vertragliches Join Venture.

00:17:45: Das ist so ein bisschen abhängig von den Zielen des Projektes, von den Anforderungen.

00:17:51: das müsste ausgehandelt werden aber aus meiner Sicht sollten Eigentümer und Betreiber wirklich als Team ihre Stärken einbringen und da kann wirklich etwas sehr erfolgreiches entstehen.

00:18:05: Und das, was ich wirklich in Deutschland mitbekomme ist einfach weil ich versuche immer wieder auf potenzielle Kooperationspartner zuzugehen.

00:18:15: Manchmal kommen welche auf uns so allerdings gerne mal im Hinterkopf mit Mietvertrag obwohl sie das gerne Kooperation nennen.

00:18:24: und ich merke immer wieder dass Dass ich wirklich da so ein bisschen an meine Grenzen stoße, dass dieses Umdenken in Deutschland noch nicht stattgefunden hat.

00:18:34: Umdenkend von Mietvertrag auf einen Joint Venture-Vertrag?

00:18:38: Da ist jemand der hat eine Fläche die funktioniert gegebenenfalls nicht.

00:18:42: man möchte ne neue Funktion dafür finden Man müsste vielleicht eine Analyse fahren welche Services gehören dahin und so weiter.

00:18:51: aber sobald man in Richtung Kooperation und wie wir das verstehen Diskussion reingeht, merkt man da öffnet sich noch nichts.

00:19:02: Also ich weiß dass es solche Verträge schon gibt.

00:19:04: Ich glaube Design Office ist auch in die Richtung vorgeprescht.

00:19:08: Ich bin ganz gespannt jetzt nach der Übernahme wie es weitergeht.

00:19:12: Aber da könnte sich aus meiner Sicht auf dem deutschen Markt noch ein bisschen mehr tun.

00:19:17: Ja, du hast ja auch geschrieben in deinem Beitrag glaube ich das Partnerschaften solche Co-Working Konzept oder Flexoffice Konzepte in auch neue Umfelder tragen können wie Einkaufszentren Wohnquartiere oder Hotels.

00:19:31: kannst du da mal Beispiele nennen?

00:19:33: Ja, ich kann tatsächlich unser konkretes Beispiel nennen was ein wunderbares Beispiel war.

00:19:39: Leider nicht fortgeführt werden konnte.

00:19:41: auch dazu kann ich etwas erzählen.

00:19:43: und zwar haben wir einen Pilotprojekt gestartet mit dem Flughafen Hamburg vor zwei Jahren jetzt.

00:19:50: Das war eine Fläche.

00:19:52: Man kennt das ja von den Flughäfen, diese großen Konferenzzentren die früher so in den achtziger-neunziger entstanden sind große Räume mit großem Tiefen, schwierige Grundrisse und alles ein Stück überdimensioniert.

00:20:07: also da finden auch die Flughöfen nicht mehr so die richtigen Kunden dafür und so auch beim Hamburger Flughafen.

00:20:13: die wollten einfach mit der Hälfte es waren nur vierhundert Quadratmeter Einfach mal was Neues ausprobieren und haben nach einem Co-working Betreiber gesucht mit diversen gesprochen.

00:20:25: Am Ende sind wir das geworden aufgrund unseres Konzeptes, weil wir recht unkompliziert und flächenwirtschaftlich mit diesem Selfcheck in auch eine kleine Fläche bewirtschaften können.

00:20:37: Und dann haben wir wirklich auch mit ein relativ sportlichen Budget gemeinsam diese Fläche aufgefrischt und zur Verfügung gestellt Und mit dem Ziel tatsächlich erstmal einfach nur Erfahrung zusammen.

00:20:50: Es sollte wirklich ein Pilotprojekt sein, gehört sowas an den Flughafen, gehört so was auf die Landseite Luftseite ja das sind sie auch ganz unterschiedliche Themen und waren dann über einen Jahr gemeinsam.

00:21:03: dabei wollten das auch fortführen.

00:21:06: so war das auch gedacht wenn es sich erfolgreich entwickelt.

00:21:09: Leider musste die Fläche für eigene Nutzung abgegeben werden, die Tür ist offen.

00:21:15: also ich hoffe dass wir vielleicht zukünftig wieder aufnehmen können.

00:21:19: Siehst

00:21:19: du denn insgesamt für das Thema Flex-Office und auch für eure Kooperationsmodelle Potenzialen nur in Großstädten?

00:21:27: Auch gerade jetzt was das Thema Hotels usw.

00:21:30: anbetrifft?

00:21:32: Oder könntest du dir auch denken, dass ihr in B oder C-Städte oder ländliche Regionen und so geht?

00:21:38: Wo das Thema ja auch durchaus wahrscheinlich total nischig aber immer wichtiger wird.

00:21:43: Ja, auch das kann ich mir gut vorstellen.

00:21:45: Also in Hamburg ganz konkret... Ich weiß nicht ob du das Problem von Hamburg kennst aber wir haben den Elb-Tunnel und Elb Tunnel ist immer Stau ja?

00:21:57: Also alle Menschen die südlich des Elbtunnels wohnen würden sich gegebenfalls wünschen auch eben nicht täglich in die Innenstadt zu fahren sondern in der Nähe der Wohnung des Hauses arbeiten zu können.

00:22:10: Nicht für jeden ist Homeoffice geeignet, manche wollen wirklich so aus den eigenen vier Wänden raus und an solchen Standorten kann ich mir das wunderbar vorstellen nicht nur in Hotels, nicht nur an Flughäfen sondern vielleicht auch in neuen Wohnvierteln.

00:22:26: ja also Ich versuche auch mit Wohnungsgenossenschaften zu sprechen da es ist allerdings besonders schwierig wahrscheinlich bei Jetzt irgendwie diese Erkenntnis noch nicht da ist das noch zusätzliches Service es angeboten werden müssen.

00:22:40: Wohnungen werden gesucht.

00:22:41: ja, es ist anders als jetzt mit anderen asset-Klassen.

00:22:45: aber da würde ich mir das wunderbar vorstellen dass man wirklich mit den Nachbarn sich Arbeitsorte teilt und das dezentrale kleine Orte.

00:22:55: Insofern, ich kann mir auch auf jeden Fall kleine Standorte außerhalb von Metropolen vorstellen.

00:23:02: Und wir können das weil wir eben wiederhole ich mich immer wieder aber mit diesem System dadurch dass die Prozesse automatisiert sind sind wir auch in der Lage eben auch Kleine Flächen zu betreiben.

00:23:14: Das ist nochmal interessant.

00:23:16: also dass dieses Thema auch eines sein könnte für Wohnungsgesellschaften und Wohnungsgenossenschaften.

00:23:21: das habe ich wirklich jetzt gelernt.

00:23:25: Am Ende geben wir dir eine Limo aus, das machen wir immer bei unserem Podcast.

00:23:31: Wir fragen dich – also ich frage dich jetzt nicht wie ein Plural des Majestades sondern ich fraGE DICH höchstpersönlich mit wem du eine LIMO möglicherweise trinken würdest.

00:23:40: wenn wir dir die Möglichkeit dazu geben muss nicht aus der Flexoffice-Branche kommen kann auch jemand ganz anderes sein.

00:23:49: hast du ne Idee?

00:23:50: Könnte ich mir die Limme auch mit zwei teilen?

00:23:53: Ja, durchaus.

00:23:54: Das Budget ist da.

00:23:56: Sags!

00:23:57: Ja, ich habe kurz darüber nachgedacht weil ich weiß dass du deine Podcast immer mit dieser Frage beendest und die finde ich also ganz wunderbar.

00:24:05: Ich hab mir tatsächlich zwei Damen ausgesucht aber es ist keine Absicht.

00:24:11: Ist zufällig so!

00:24:12: Und zwar die Henrike Waldburg von Union Investment.

00:24:16: Die ist ja zuständig für Asset Management und Transformationsprojekte und ich glaube sie wäre eine tolle Ansprechpartnerin um über diese Kooperation zu sprechen, das stelle ich mir sehr spannend vor.

00:24:29: Und ich weiß nicht, ob du das gehört hast.

00:24:31: Aber Airbnb – die werden einen Piloten starten in UK zunächst mal bei dem sie Co-working auf ihre Plattform aufnehmen und das ist super spannend!

00:24:42: Denn ich warte ja auch so eine Plattform.

00:24:45: Viele haben sich wirklich versucht an solchen Co-Working-Plattform aber….

00:24:49: Ich habe immer gesagt, ich wartet auf das Bookingcom für Co-working und dann sind wir dabei tatsächlich, wenn die nach Deutschland kommen sollten.

00:24:58: Dann will ich die Erste, die sich meldet und habe nachgeschaut Karin an Seelen heißt sie, ich weiß nicht ob ich sie richtig ausspreche.

00:25:07: Ich habe vorher tatsächlich mich mit Airbnb nicht so stark beschäftigt aber sie ist zuständig für Europa und mit der würde ich mich total gerne eher in Richtung Vermarktung austauschen.

00:25:20: Also Anna muss sagen du bist eine Ausnahme weil du bist einer der ganz ganz wenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die dann dieses Gespräch fachlich fachlich auch nutzen würden.

00:25:30: Die meisten sagen Ellen Maske oder Barack Obama, Trump hat noch keiner gesagt.

00:25:34: Wundert mich eigentlich aber sei es drum spannend.

00:25:37: ich habe ja ich sage immer am Ende Ich hab viel gelernt Aber ich habe wirklich also dass das möglicherweise so ein booking kommt tool kommen würde.

00:25:44: Das kommt.

00:25:46: das finde ich sehr sehr spannend.

00:25:48: zwar mir eine freude ich sag grüß nach hamburg und bis zum nächsten mal

00:25:53: Dankeschön.

00:25:53: Es war auch mehr eine große Freude.

00:26:00: Ja liebe Limofens, Kooperationen im Flex-Office-Bereich sind in Deutschland tatsächlich noch nicht überbordend.

00:26:06: Mal sehen ob der Airbnb-Vorstoß in Großbritannien erfolgreich ist?

00:26:11: Dann könnte ich mir vorstellen dass zumindest Beehive mit dem stark automatisierten Ansatz ganz gute Chancen hat!

00:26:18: Natürlich werden wir auch diesen Markt weiter beobachten.

00:26:21: bleibt uns gewogen.

00:26:22: mit einem großen Dank an die Technik heute besonders Nico Usbeck ihr euer Dirk Labusch.

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