Revolution beim Management von Geodaten

Shownotes

Es geht immer um Lage. Um sie zu beurteilen, gibt eine Geodaten-Lösung – auch für kleine Unternehmen – die schlägt jedes GIS-System. Dirk Labusch trinkt seine L’Immo mit Prof. Dr. Roman Brylka. Er ist Ingenieur, leitete den Aufbau der ersten Transrapidstrecke in China und gründete „The Green Bridge“. Vom Autobahnanschluss bis zur Resilienz eines Ortes: Geodaten helfen. Die räumliche Überlagerung von Daten, Karten oder Layern, um den Schatz einer Immobilie tatsächlich auszuschöpfen, scheiterte bislang aber an der heterogenen Datenlandschaft. The Green Bridge hat eine auf Open Standards fußende Technologie entwickelt, die Geoinformationen systemübergreifend nutzbar macht. Das System reichert vorhandene Daten unterschiedlicher Formate wie ERP- oder GIS-Systeme mit Geoinformationen und Zeitstempeln an, macht sie maschinenlesbar und miteinander vergleichbar. Wichtig ist das etwa für Asset-, Facility-, und Property-Manager.


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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo, liebe Limo-Fans.

00:00:02: Ja was wäre wenn Ihre Immobiliendaten sprechen könnten?

00:00:06: Stellen Sie sich vor sie haben ein ERP System vielleicht sogar einen Geoinformationsystem GISS.

00:00:12: doch ausgerechnet die räumliche Dimension von Daten bleibt in vielen Unternehmen ungenutzt denn die Systeme kommunizieren nicht miteinander Und so bleiben die entscheidenden Fragen unbeantwortet.

00:00:24: Wo genau lohnt sich die nächste Investition, was ist mit der Lage einer Immobilie eines Standorts?

00:00:30: Die Lage ist das A und O aber ob sie gut ist hängt auch von vielen Kontextinformationen ab

00:00:35: also nicht nur davon wo liegt eine Immobilien sondern wie interagiert Sie mit anderen Informationen zum Beispiel über Schwemmungsrisiken zb Wärme Hotspots zum Beispiel?

00:00:47: Welche Bevölkerungsart und Dichte habe ich da?

00:00:51: Auch

00:00:51: anderes ist wichtig, etwa Anschlüsse zu Infrastruktur, nächste Autobahnaufwad etc.

00:00:55: Das gilt etwa für den Bereich Retail und Logistik.

00:01:00: Prof.

00:01:01: Dr.

00:01:01: Roman Brilka leitete den Aufbau der ersten kommerziellen Transrapid-Strecke in China.

00:01:07: Er ist Gründer und Geschäftsführer von The Green Bridge.

00:01:11: Er zeigt wie sich die Lösung, die er vorstellt, unterscheidet GISS-Systeme und für wen das Thema Geodaten besonders wichtig ist, Asset Manager aber auch Facility Manager & Co.

00:01:24: Geo.

00:01:24: da stellt man sich ja immer große Flächen vor, aber es geht teilweise um Millimeter.

00:01:29: Wow starker Tobak!

00:01:30: Aber es lohnt sich.

00:01:32: den Link zum Haufen Immobilienportalen mit aktuellen News und Infos gibt es in den Show Notes.

00:01:36: außerdem gibt es dort einen Zugang zur kostenlosen Immobilianwirtschaft App die ihr frei zugänglich nutzen könnt.

00:01:44: Mein Name ist Dirk Labusch, ich bin Chefredakteur des Fachmagazins Immobilienwirtschaft.

00:01:52: Ja Professor Brilke, ich grüße Sie herzlich!

00:01:55: Grüßt nach Geritz Ried nach Bayern, freue mich dass Ihr dabei sind.

00:01:59: Vielen Dank.

00:02:00: Erzählen Sie doch mal drei Takte über sich, ich habe hier einen befreundeten Kollegen der Slaviste hat gesagt, Brilka das hört sich ukrainisch an.

00:02:08: und dann hab' ich noch gelesen sie hatten eine Professur an der staatlichen Uni in Kyrgyzstan und ich habe früher sehr gerne den Chiki Seid Matov gelesen.

00:02:16: wie kommt man an so ne Professor?

00:02:18: Haben es östliche Wurzeln?

00:02:19: schießen Sie einfach mal los.

00:02:21: Entspannendes Thema für den Einstieg aber im Grunde nach alles ganz anders.

00:02:26: Also ich letztendlich bin in Wolfrathhausen geboren, bin ein klassisches Nachkriegskind.

00:02:31: Dementsprechend Vater aus Schlesien und Mutter außen Sudetenland.

00:02:35: Und in Kyrgyzstan die Professur habe ich gekriegt über mein anderes Unternehmen nämlich die Pro-Kompetenz wo wir internationale Auszeichnungen und Wettbewerbe gewonnen haben in Operational Excellence und dort hatte ich die für das für Gmügen und die Ehre im Jahr zwei Tausendund Achtzehn zur lebenslangen Professur berufen worden zu sein weil wir eben einen neuen Leerstuhl aufgebaut haben, IPTAA Integral Purposeful Sinking and Acting.

00:03:02: Und das ist die Verschmelzung von Organisationen und Personalentwicklung in einem möglichst reibungslosen System und erlernbar wie Sport.

00:03:11: Und darauf passiert dann auch Green Bridge in der ein oder anderen Art und Weise, wie wir bestimmt jetzt hier noch eruieren werden.

00:03:19: Sie sind ja Professor für Management und Business, und sie sind Ingenieur.

00:03:23: Und sie haben Gigaprojekte wie die erste kommerzielle Transrapid Strecke in China geleitet.

00:03:29: Wie kommt man dazu?

00:03:30: Wie wird man sowas?

00:03:32: Also das ist eine Station im Leben.

00:03:35: Und zwar bauen sich wirklich aufeinander auf.

00:03:38: Im Grunde nach als Jugendlicher habe ich sehr stark Leistungssport betrieben.

00:03:42: Da habe ich eben gelernt... dass egal, wie gut man ist.

00:03:45: Wenn man nicht einen richtigen Trainer hat und jemanden zuhören kann oder an sich arbeitet dann bleibt man nur mittelmaß und anders herum.

00:03:53: wenn man mittel maß oder oberes mittel mass ist und viel trainiert und jemandem zuhört kann man weltklassisch spitze werden.

00:04:01: und so.

00:04:01: letztendlich hat sich das fortgesetzt indem ich nach meiner militärzeit die auch sehr spannend war wo ich gelernt habe dass man als team wenn man gut trainiert ... auch sehr erstklassige Leistungen in Genzi kriegen kann.

00:04:15: Und so bin ich dann eben, habe ich Maschinenbau und Bau- und Generalwesen studiert... ...und bin sehr schnell in die Rolle für Projektmanagement gekommen.

00:04:22: Und im Großprojekten, Sie haben den Transrapid gesenannt,... ... waren aber auch große Flughäfen dabei, Atomkraftwerke, Forschungsanlagen also wirklich... ...in den letzten zwanzig, dreißig Jahren die Projekte, die durch die Presse gingen.

00:04:35: ... hab ich immer Krisenmanagement gemacht.

00:04:39: Also das ist eben zu sagen, wo läuft was nicht richtig?

00:04:42: Wie kriegt man's wieder gerade gezogen...

00:04:44: Und was hat sie denn bewogen von solchen infrastrukturellen Großprojekten in die Welt der Geodaten zu wechseln?

00:04:53: Das hört sich für mich so an wie ein Abstieg dass es ja natürlich nicht ist!

00:04:57: Das Thema Projekte Gerade Großprojekte hängen daran, dass man in der Lage ist zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung zu treffen.

00:05:07: Und gerade wenn man in großen Projekten aber auch kleinen unterwegs ist – also das gilt für ein mittelständisches und mittelgroßes Unternehmen bis zum Konzern – gilt es ja immer den Überblick über den aktuellen Status quo zu haben.

00:05:20: Da treffen paar State of the Art Dilemmas zueinander, die eben dazu geführt haben, bei Green Bridge und ich dann gesagt haben, das können wir so nicht mehr hinnehmen.

00:05:35: Und ändern die Sache an der Wurzel.

00:05:37: und dementsprechend ist das alles ein stringenter Weg weil wir nämlich dafür sorgen dass man eben in der Lage es aus möglichst unterschiedliche Heterogen Daten und Informationen schnellstmöglich und vor allen Dingen agil also unterschiedliche Blickwinkel auf die Informationen treffen können muss und sollte.

00:05:55: und das haben wir realisiert mit deutscher Technologie.

00:05:59: Das heißt, es gab Projekte wo bestimmte Daten gefehlt haben dafür dass sie besonders erfolgreich oder richtig erfolgreich wurden.

00:06:08: Exakt, korrekt!

00:06:09: Also nicht nur eben meine Projekten sondern eben die erwähnte Firma ProCompetence die es immer noch gibt und die durch meinen Geschäftspartner geleitet wird unterstützen wir große Unternehmen weltweit in Transformationsprozessen.

00:06:23: Und immer wieder ist das Thema Daten sind genug da mehr als genug da Nur nicht im richtigen Kontext und nicht agil und schnell genug.

00:06:31: Also wenn ich Entscheidungen treffen will, habe ich nicht Zeit für ein einjähriges IT-Projekt bis sich Daten fusioniert bekommen.

00:06:37: Und das hat dazu geführt dass eben jetzt aktuell mein Fokus bei Green Bridge liegt um dieses Dilemma ein für alle mal zu lösen.

00:06:47: Dann kommen wir mal zur Green Bridge.

00:06:49: Sie sind CEO und im Kern wenn ich es richtig verstehe... geht es bei Green Bridge, darum ja Geodatenmaschinen lesbar und auch KI-fähig zu machen.

00:07:01: Jetzt habe ich natürlich im Vorfeld zu dem Gespräch mich ein bisschen über das Thema Geoinformationssysteme, GIST-Systeme informiert.

00:07:11: Und sie haben mir eben im Vorgespräch kurz entgegen geschmettert.

00:07:16: Das sei schon völlig veraltet beziehungsweise das was Sie machen hat mit GIST

00:07:20: nichts

00:07:20: zu

00:07:20: tun.

00:07:21: Also grundsätzlich haben Sie vollkommen recht?

00:07:23: die Systemgattung um räumliche Informationen zu sammeln, zu speichern sind Gissysteme also Geoinformationssysteme.

00:07:31: Die letztendlich auf Vektorobjekten basieren.

00:07:34: das heißt alles kann in Punktenlinien Polygonen aber letztendling nicht logisch fürknüpft dort abgespeichert werden.

00:07:44: Aber und jetzt kommt das große.

00:07:46: aber Es gibt ja auch noch eine zweite Art von Systemen, in denen räumliche Informationen gehalten werden.

00:07:52: Aber diese vernachlässigt werden und klassischen ERP-Systeme also SAP Oracle Info wie sie auch immer heißen oder CRM-Sistemen weil wenn man wirklich ehrlich ist ist eine Postlei Zahl ja auch eine Region die eine Fläche beschreibt oder eine Adresse ist ein Punkt auf einer Karte.

00:08:15: Und da kommt jetzt genau das Dilemma her, dass dem Grunde nach beide Systeme in den Neunzenhundertneunzigern parallel voneinander entwickelt wurden und aber nicht miteinander sprechen können.

00:08:27: Okay, okay.

00:08:27: Beide Systeme also ERP auf der einen Seite und ein Geoinformationssystem auf der anderen Seite?

00:08:32: Ja ok ich verstehe.

00:08:33: Das sind die zwei großen Datentöpfe und man hat vielleicht noch viele mehr Plattformen, KI-Plattformen

00:08:41: etc.,

00:08:41: die man anwenden möchte.

00:08:43: Und jetzt, das ist nicht nur was Screen Bridge umtreibt.

00:08:46: Weil Sie haben ja vorhin schon gesagt ich bin auch in der Forschung tätig kann eben wirklich sagen weltweit treibt alle um gerade im Bereich Resilienz, grade im Bereich Sicherheit, Defense.

00:08:57: wie kann ich möglichst schnell räumliche Informationen zusammenführen egal ob sie im ERP-System oder in einem GIST System sind Ob es Daten sind die aus Modellierungen kommen oder vom Satelliten aufgenommen werden?

00:09:12: Und da kommt das große Feld Geoclasterring ins Spiel.

00:09:15: Geoclastering bedeutet, dass unabhängig wo die Daten herkommen mit einem räumlichen Bezug – das kann von Makro bis Mikros sein.

00:09:23: also Makrosei heißt jetzt Cluster-Elemente von ungefähr fünfhundert Kilometer bis Mikro auf Millimeter in Werkstätten, Lagerhallen

00:09:32: etc.,

00:09:32: egal.

00:09:34: und der große Punkt kommt jetzt für die Zukunft dass man eben nicht mehr in Systemen denkt, also Systeme ERP-GIS sondern das man einen Layer unterhalb dieser Systeme hat und das sind räumlich intelligente Datenräume.

00:09:49: Das bedeutet die Systeme werden angeschlossen.

00:09:53: egal was ich in einem ERP habe hab' ich Kundendaten, habe ich Lieferungen, habe Ich Zulieferer die ich im System habe.

00:09:59: auf dem GIS habe ich beispielsweise Regionen, habe dort gewisse Straßen.

00:10:07: Aus Tracking-Informationen habe ich meine GPS Punkte und die werden dann vollautomatisiert in eine Form gebracht, die ein Computer direkt lesen und verstehen kann ohne immer wieder sie neu berechnen zu müssen.

00:10:21: Und das ist der Bereich mit dem sich Grimbritsch mit einer Souverän Technologie aus Deutschland hier auf europäischen Standards weltweit ausgerollt ist beschäftigt und sehr erfolgreich in den Markt bringt.

00:10:35: Und es heißt jetzt aber nicht, dass man künftig keine ERP-Systeme mehr bräuchte.

00:10:41: oder könnten sich vorstellen das diese Green Bridge Technologie möglicherweise dahingehend erweitert wird.

00:10:47: Dass sie auch ERP Systeme ersetzen könnte?

00:10:50: Also kurz und mittelfristig ist es so, dass die bestehenden Systemlandschaften noch bestehen bleiben um einfach die Daten dort zu sammeln und fortzustrukturieren.

00:11:00: Mittel und langfristig denke ich haben Sie genau recht also da reden.

00:11:05: Also wir haben ja Technologiepartner wie Intel, die Deutsche Telecom Cloud, wie China Mobile.

00:11:11: Also langfristig werden intelligente Datenräume mit KI-Funktionalitäten die Einzelsysteme ersetzen.

00:11:24: Da wird der Trend hingehen denke ich.

00:11:26: Auf Ihrer Website haben Sie ja viele Branchen und Bereiche genannt, für die Ihre Lösungen in Betracht kommen.

00:11:36: Sie schreiben also für die Herausforderung ihrer Branche, ihrer Großgeschrieben.

00:11:40: Und da gibt es viele, also Smart Cities und Kommunen sind dabei und auch Real Estate.

00:11:45: Welche Rolle spielt denn die Immobilienwirtschaft Ihr Unternehmen.

00:11:51: Ich habe es jetzt nicht so richtig sehen können, natürlich ist die Bauwirtschaft da und ich weiß dass GISS-Informationssysteme für verschiedene Teile der Branche interessant sind.

00:12:03: Vielleicht geben Sie mal das ein oder andere Beispiel?

00:12:06: Ja sehr gerne!

00:12:06: Also Real Estate teilt sich an zwei Bereiche auf einmal würde ich sagen eher privat genutzte Immobilien und auf der anderen Seite gewerbliche Immobilie.

00:12:15: Aber beide haben das gleiche Thema, letztendlich der alte Spruch wie in jeder Kind.

00:12:19: Lage, Lage, Lage ist das was eine Immobilie wertvoll macht.

00:12:23: doch in der heutigen Zeit ist das eben nicht mehr so einfach weil eben diese Lage von sehr viel Kontextinformationen abhängig ist also nicht nur davon wo liegt eine Immobilie sondern wie interagiert sie mit anderen Informationen zum Beispiel Überschwemmungsrisiken zb Wärme Hotspots welche Bevölkerungsart und Dichte habe ich da, also demografische Werte beispielsweise auch eben Anschlüsse zur Infrastruktur nächste Autobahn.

00:12:54: Wie weit sind die Straßen weg?

00:12:56: All diese Themen, die sind sehr relevant wenn man sich den Bereich Retail in Gänze anschaut um dann Portfolien zu managen oder auch sich für das richtige Immobilie zu entscheiden.

00:13:08: Und wenn wir jetzt überlegt mal vielleicht dass Sie mal in einfachen Worten erklären, was die Technologie macht.

00:13:13: Wenn man jetzt mal einen Assetmanager hat zum Beispiel oder auch ein Facility Manager vielleicht geben sie einfach mal konkrete Beispiele wo die Technologie hilft?

00:13:24: Sehr gerne!

00:13:25: Also die technologie muss man sich vorstellen als ein räumlich strukturierter Datenraum ist in der Lage je beliebige Datenquelle anzuschließen und sortiert die automatisch.

00:13:36: Drei Kategorien für den Real Estate Bereich.

00:13:39: Einmal strukturelle Objekte, alles was man auf einer Karte eher statisch sieht.

00:13:45: Dann letztendlich das Thema mobile Objekten.

00:13:49: Das können Assets sein, das können live geträgte Service Kräfte sein also alles was sich über eine Karte bewegt.

00:13:56: und das dritte ganz wichtige das sind sogenannte Konditionen Das sind Informationen, die direkt am Raum hängen.

00:14:03: Wie zum Beispiel über Schwemmungsgebiet wie eine Risikozone.

00:14:07: so und wenn man jetzt herkömmlicher Art und Weise habe ich die Informationen in unterschiedlichsten Töpfen und muss dann mir entweder eine Plattform suchen, die den genau den Service anbietet um diese Informationen zusammen zu bekommen und daraus meine Entscheidungen treffen zu können.

00:14:27: Die neuen Technologien machen es möglich Dass man her der eigenen Daten selber wird.

00:14:32: also man ist nicht mehr abhängig von irgendwelchen Plattformen, sondern ich kann.

00:14:36: beispielsweise aus meinen eigenen Portfolio Management System lade ich mir die Adressen meiner Immobilien hinein auf dieses Datenmodell.

00:14:45: Dieses räumliche Cluster dann kann ich mir aus öffentlichen Quellen oder auch Daten, die ich mir zukaufe.

00:14:53: Kann ich mit demografischen Daten beispielsweise auf dieses Rastermodell laden?

00:14:58: Dann kann ich mir beispielsweise unterschiedliche andere Objekte aus Open-Streetmaps oder anderen Gistdatenbanken herunterladen.

00:15:06: Beispielsweise wo sind die nächsten Krankenhäuser und Polizei?

00:15:10: Wo habe ich die nächsten Grünflächen?

00:15:12: Also all diese Informationen kann ich automatisiert auf eine Region of Interest, beispielsweise fünf Kilometer im Umkreis von meiner Immobilie lädt das System automatisch aus den Quellen die ich anschließe herunter und bringt sie in einen Kontext durch diese räumlich zeitliche Strukturierung so zusammen dass ich mir dann einfach ein Microsoft Power BI ganz einfach auf diesen Datenraum anschließen kann.

00:15:41: Und habe dann die Möglichkeit mein Portfolio ... genau so zu analysieren und zu klassifizieren... ...und auszuwerten, wie ich es möchte.

00:15:51: Ohne dass ich an spezielle Tools gebunden

00:15:53: bin!

00:15:54: Und vielleicht jetzt noch mal ein Beispiel im Bereich Facility Management?

00:15:57: Das wird mich auch nochmal interessieren.

00:15:58: ja.

00:15:59: Facility management also.

00:16:00: was habe ich in Facility Management?

00:16:02: Im Facility-Management muss man sich das so vorstellen,... ...hab' ich hier einmal Assets.

00:16:07: Das sind Mobile Objekte.

00:16:09: Also was ist in den Gebäuden?

00:16:11: Was hab' ich für technische Anlagen?

00:16:13: wertvollere Güte, die aber mobiliarien sind.

00:16:16: Also verschiebbar.

00:16:18: auf der anderen Seite habe ich strukturelle Objekte.

00:16:21: das kann das Grundstück an sich sein Das kann das Gebäude das können Gebäuder Bereiche sein das kann Stockwerke sein bis in zu einzelnen Räumen Die das System sozusagen Georast hat und verorten kann.

00:16:34: Parallel dazu kann Ich dann beispielsweise auch meine Service Kräfte entweder ist es ein Drittanbieter oder Dienstleister, die ich über mobile Apps dann einfach auch trecken kann und zu sehen wie lange halten sie sich wirklich auf.

00:16:49: Und das alles habe ich dann live.

00:16:51: also ich sehe live wo sind meine Service Kräfte unterwegs?

00:16:56: Wie sind meine Assets verteilt?

00:16:59: und kann dann natürlich Relationen bilden gerade wenn ihr größere Portfolien habt.

00:17:04: Ich kann sehen wie treten zum Beispiel Schadensmuster auf?

00:17:09: treten Schadensmuster in gleichen Intervallen auf bei den gleichen Assets, bei den gleichen Servicekräften?

00:17:14: oder ist das anders?

00:17:16: Also ich kann dann meine Daten wirklich nutzen beginnen weil ich mache aus Informationen Wissen und aus dem Wissen kann ich Verständnis generieren.

00:17:25: Und dass dann eben in meine Geschäftsprozesse integrieren.

00:17:28: Also kann man auch sagen, sie helfen auch Unternehmen ihren Datenschatz wie immer so schön heißt zu heben.

00:17:34: Also im Moment ist es ja so wird ja immer wieder gesagt viele Unternehmen haben Daten und wissen überhaupt nicht wie sie die nutzen können.

00:17:41: also unsere Grundphilosophie ist her der eigenen Daten zu werden und eben damit auch hundert Prozent individuell seine Prozesse zu optimieren zu können.

00:17:54: Wie kriege ich das ganze System zu laufen?

00:17:56: Das ist ja Ihre Frage.

00:17:57: Da arbeiten wir.

00:18:00: zum einen betreuen wir Innovationspartner direkt, wir sind Technologie-Lieferant also wir haben eine eigene Abteilung die Projekte mit den Kunden aufsetzt.

00:18:08: aber zum anderen haben wir ein großes Netzwerk etablierter Integratoren die unsere Technologie verstehen auch dem Prozess der Projekt des Aufbaus und somit braucht der Kunde überhaupt keine Fachkompetenz haben sondern letztendlich es ändern sich IT-Projekte fundamental.

00:18:27: Früher war's so, dass man hier gesagt hat okay wo hab ich was?

00:18:31: Was kann ich daraus machen?

00:18:32: Was muss ich mir für eine neue Software kaufen?

00:18:35: oder wen muss ich mehr holen das sich eine Lösung auf mein SAP ERP oder GIST System aufprogrammiert kriegt?

00:18:43: mit diesen neuen Technologien verändert sich ein IT Projekt extrem wird viel schneller, wird viel kostengünstiger und viel agiler weil man eben sich über Datenstrukturen und Daten erst mal gar keine Gedanken mehr machen muss, sondern man geht hin und sagt das würde ich gerne haben.

00:19:01: Diesen Blick in meine Informationen möchte ich haben mit der Automatisierung, mit der Analyse, mit dem Dashboard Und dann im zweiten Schritt geht man mit einem Experten also entweder mit uns oder einen unserer Integratoren hin und zeigt okay wenn du das so automatisiert analysiert haben möchtest dann welche Informationen sind denn dafür nötig.

00:19:24: Dann wird geschaut, wo liegen die bei dir?

00:19:27: In welchen Systemen oder wo kann man die kostenfrei oder kostengünstig dazu erwerben?

00:19:33: und es klingt so unglaublich aber wahr.

00:19:37: in einem Art Plug-and-Play Verfahren einfach diese Datenquellen angeschlossen, die man haben möchte.

00:19:43: der Computer tut sie automatisch in Raum und Zeit standardisieren.

00:19:48: Dann sind die in dem eigenen Geoclaster-Zwilling für seine eigene Realität, die der Kunde hat.

00:19:56: Und dann aktiviert man nur die Intelligenz.

00:19:58: Das heißt, ich möchte eine Dataview haben, die direkt in Business Intelligence Tools geht.

00:20:03: Das kann ich jegliches verwenden – Microsoft Power BI, Tableau

00:20:07: etc.,

00:20:09: oder ich möchte es in eine KI laden, Plot oder wie auch immer.

00:20:14: Oder ich möchte ein Machine Learning Modell drauflegen das Trends und Mustern erkennt Auch wieder im Plug-and-Play fürfahren.

00:20:22: Und dann kann ich meine eigenen Stammsysteme mit diesen Analyseergebnissen in einer closed loop einfach steuern, also ich fide wiederum die Informationen zurück.

00:20:31: Aber müssen Unternehmen denn dafür um das zu nutzen ihre gesamte IT-Infrastruktur umbauen?

00:20:38: oder setzen sie sich auf das drauf was es gibt an IT?

00:20:41: Exakt!

00:20:43: Genau das ist das Wichtige, nichts muss umgebaut werden.

00:20:47: Jeder Cent der vorinvestiert wurde bleibt gesichert, sondern es ist wirklich ein Intelligenz-Layer, der direkt auf die bestehende IT Struktur angedockt wird.

00:20:59: Also es wird sozusagen durch diese intelligenten Datenraum Also nicht vergleichbar mit ein Data Warehouse oder Datalake, wo ich Daten nur zusammenführe.

00:21:09: Sondern ich picke mir für diese Aufgabe die ich gerne automatisieren möchte, mir speziell meine Informationsquellen heraus.

00:21:17: Die werden automatisch standardisiert, werden für die Analyse vorbereitet und die habe ich dann vor mir... kann sie automatisieren.

00:21:25: Und jetzt ist das Wichtige, ich nutze meine Allsysteme zum Beispiel um Compliance Trails auch recht zu erhalten weil ich hier die unter Umständen schon zertifiziert mit den Wirtschaftsprüfern oder gerade im Kritisumfeld Banken Versicherungen.

00:21:39: und dann nehme ich diese Steuerung an der Erkenntnisse und führe die wieder zurück in die Stammsysteme.

00:21:45: und somit habe Altsysteme die meistens aus den neunzenhundert neunzigern in der Grundstruktur kommen und habe dir für einen kleinen Aufwand auf das digitale Zeitalter geboostet, ready for KI und alle modernen Themen.

00:22:03: Kleinen Aufwand.

00:22:05: ich möchte noch mal auf ein anderes Thema kommen.

00:22:07: was Nutzer im Zusammenhang mit ERP-Systemen gerade massiv nervt ist eben diese Abhängigkeit, die es gibt.

00:22:15: Und die wirst du natürlich auch nicht los.

00:22:16: und wenn ein... Wenn irgendein Unternehmen sagt ERP ich erhöhe jetzt den Preis ganz beträchtlich dann wirst Du als Nutzer Wirst Du den Teufel tun und daraus gehen weil Du ja weißt womit das verbunden ist.

00:22:28: Die Abhängigkeit ist natürlich da dass die abhängigkeit des Unternehmens von vom technologischen Dienstleister Das ist auch bei ihnen nicht anders oder?

00:22:36: letztendlich sind zwei Grundphilosophien, die wir bedienen.

00:22:40: Nummer eins ist das ich sage nutze deine Stammsysteme um die Daten zu sammeln und die Grundprozesse zu haben.

00:22:49: alle aufwändigen Kustomisierungen kannst du viel leichter und schneller tun in einem eigenen Datenraum über den Du wirklich selber her bist.

00:22:58: so warum selber her?

00:23:00: Das kommen wieder zwei andere Aspekte dem Gründen nach oder nicht im Grunde nach sondern Die Technologien an sich sind offene Technologin, Open Source.

00:23:11: Einmal die Art dieser Rasterstruktur weil sie entspricht dem europäischen Referenzraste für Europa, die wir weltweit ausgerollt haben.

00:23:19: Somit kann ich auch wenn man eine TGB Engine diese Konvertierung macht diesen Service von jemand anders machen möchte oder selber nachprogrammieren möchte könnte das theoretisch tun.

00:23:31: Weil nämlich dieser Datenstandard den ich im System habe ein offener Standard ist.

00:23:36: Und das zweite ist, dass die Grunddatenarchitektur in diesem Datenmodell auch ein offner Standard ist!

00:23:44: Das heißt wir als GreenBridge verlangen kein Geld dafür, dass wir die Daten... ...in eine spezielle Kudifizierung bringen und in einer Blackbox liefern sondern was wir tun ist unser Business-Modell Diese Prozesse da drin so schnell und reibungslos wie möglich für den Kunden zu gestalten.

00:24:08: Aber er kann mit den Informationen selber über die Data Views, was ist sozusagen das, was sich im BI und Machine Learning KI reinladen kann?

00:24:16: Kann er jegliche beliebige Lösungen auch selber aufprogrammen?

00:24:20: Das ist ja nicht nur eine Technik für die großen Unternehmen sondern auch als kleines und mittelständisches Unternehmen Kann ich das nutzen?

00:24:27: Also es ist irgendwie, es ist auch für die bezahlbar.

00:24:30: Das fand ich nämlich nochmal eine ganz wichtige Information.

00:24:32: wenn man das so hört würde man erst mal denken ja das ist ja eh nichts für mich.

00:24:36: vielleicht können sie da noch zwei Sätze dazu sagen.

00:24:39: Green Bridge ist ja nicht gestartet weil wir gesagt haben wir bauen jetzt Green Bridge als ein großes Geschäftsmodell auf sondern Green Bridge is gestartet und das Problem dieser heterogenen Daten für uns selbst zu lösen.

00:24:51: Um dieses zu lösen, sind wir nicht gestartet und haben gesagt Wir müssen große ERP-Systeme anschließen.

00:24:57: Und wir müssen große GISS-Ssysteme anschliessen.

00:25:00: Sondern wir haben für uns gesagt Das muss auch gehen wenn ich einen ExoFile hochlade Wo ich eine Liste von Adressen drin habe Ich möchte die einfach räumlich analysieren Und diese dann einfach mit einer zweiten CSV Liste Die ich mir runtergeladen hab Beispielsweise über Umweltinformationen Möchte ich die verschneiden.

00:25:17: Also wie gesagt, unsere Technologie und mit den Schnittstellen und Tools die wir anbieten ist sogar die Möglichkeit dass ich nur mit Axelfice arbeite um diese hoch professionell zusammenführe.

00:25:29: Aber auch über klassische Endpunktintegrationen, über automatische Schnittstellen kann ich auch oder aktuell sind jegliche Art von Datenbanken in unser System eingebunden.

00:25:41: Das sind ERP-Systeme, das sind GIST-Ssysteme, da sind Transportmanagement-Systhemen von Logistikern, dass sind IoT-Sensorikplattformen, das ist Wettermodellesimulationen und Klimadaten von Copernicus.

00:25:54: Diese ganzen Systeme sind je nach Anwendungsfall unsere Kunden durch die Integratoren live eingebundet in unseren Lösungen.

00:26:03: Also Klimaresilienz eines Standorts Kann Ihr System auch messen?

00:26:09: Exakt.

00:26:10: Und das sogar besonders toll, weil letztendlich wenn ich ein klassisches GIST-System habe da könnte ich ja auch alle Daten irgendwie hineinkriegen und sage jetzt mal nicht wie aufwendig das ist aber kann sie da rein bekommen.

00:26:24: Nur in einem GIST system kann ich dann immer nur eine Umkreisanalyse machen.

00:26:28: Das heißt ich hab zum Beispiel einen Standort und ich möchte wissen wie hoch der Klima gefährdet, was ist da mein Risiko auch von der finanziellen Bewertung des Objektes an sich im Umfeld?

00:26:41: Und unsere Systematik hat auch APIs die sogenannte Region of Interest generieren können.

00:26:46: Das heißt ich greife mir das Objekt heraus und mache dann auf einem Raster Ebene, die für mich relevant ist.

00:26:52: zum Beispiel für ihren Fall Klimarisiko wären jetzt in klassischer Weise das Hundert Meter Raster, das Fünfhundert Meter und ein Kilometer Raster dann macht das System automatisch ein Umfangskritt, also wie ein kleines Schachbritt auf dem Schachbrett um diese Adresse.

00:27:10: Nur das coole ist dass jedes dieser Felder weiß in welcher Entfernung liegt es und welche Himmelsrichtung liegt es.

00:27:17: Und führt nämlich dazu, dass ich eine sehr dezidierte Bewertung bekomme.

00:27:21: Also ich bekomm nicht nur einen Integral und weiß woher das Risiko kommt sondern ich kann genau sehen auf das einzelne Feld, den einzelnen Ringen und die einzelne Himmelsrichtung.

00:27:31: wie verteilt sich zum Beispiel meine Hitzequelle, meinen Sturmrisiko.

00:27:35: Wie verteilen?

00:27:36: wo habe ich auch welchen Raster Element?

00:27:38: Welches Überschwemmungsrisiko so dass ich es direkt auswerten kann und über Geo-KPI analysieren und trecken kann?

00:27:48: Die nächste Frage ist eine blöde Frage, das weiß ich schon weil sie sehr verallgemeinert ist und sowas hast man ja immer.

00:27:55: Da würden Sie wahrscheinlich darauf antworten, dass kommt darauf an.

00:27:57: trotzdem will ich Sie mal stellen kann man sagen für welchen der Immobilienplayer also Assetmanager, Bauträger, Investoren, Markler

00:28:07: usw.,

00:28:08: so ein ROI am schnellsten und am deutlichsten spürbar isst?

00:28:13: Also ganz einfach kommt nicht drauf an sondern ganz klar auf den Punkt.

00:28:18: Und zwar wenn ich eine Anzahl von Assets habe, von Objekten habe wo ich einfach selber feststelle es ist manuell hab' ich den Überblick nicht mehr.

00:28:31: In dem Moment wo ich merke ich tue mich schwer es dauert zu lange dann ist das schon für mich relevant.

00:28:40: Ich glaube, wir könnten noch ewig miteinander reden.

00:28:42: Ist aber nicht das Sinn und Ziel hier ein Dreistünder daraus zu machen?

00:28:45: Das könnte man gegebenenfalls mal fortführen.

00:28:48: Letzte Frage ich gebe Ihnen eine Limo aus.

00:28:51: Sie wissen ja unser Podcast heißt Limo Und die können sie trinken mit wem immer sie wollen.

00:28:57: Professor Brilka Mit wem hätten sie mal Lust in so einer Limo zu sich zu nehmen?

00:29:03: muss nicht aus dem Mobilbranche sein.

00:29:06: Also ich sage jetzt das, was mir spontan einfällt.

00:29:10: Ist die zweite Frage.

00:29:11: also ich würde sagen Elon Musk.

00:29:13: Das wäre ein sehr spannendes Thema gerade weil wir uns entfernt gerade sehr stark mit vielen Feldern überschneiden.

00:29:21: Wir haben auch große Fragen gerade mit dem Thema Earth Observation Satellitenprogramme.

00:29:27: dann Datacenter ist ein Themenfeld und ich denke dass wäre eine sehr gute inhaltliche Ergänzung diese zwei Stärken zusammenzubekommen.

00:29:40: Ich freue mich, dass es solche Unternehmen gibt wie das Ihre?

00:29:42: Ja würde mich freuen auf vielleicht ein nächstes Gespräch in zwei drei Jahren.

00:29:46: schauen wo wir dann sind.

00:29:47: alles Gute!

00:29:48: Vielen Dank Herr Lauresch sehe ich genauso.

00:29:49: Wir tun unser bestes.

00:29:51: Danke schön!

00:29:52: Ciao.

00:29:55: ja liebe Limo-Fans wenn ich Roman Brilka so zuhöre Dann schöpfe ich durchaus Hoffnung für den Standort Deutschland.

00:30:01: Wenn Unternehmen so innovativ sein können hier in Deutschland Dann kann ihr nicht alles schlecht sein.

00:30:07: Bleibt uns gewogen!

00:30:09: Limo gibt es auf allen bekannten Podcast Kanälen, Apple-Podcasts, Spotify und Co.

00:30:14: mit einem großen Dank an die Technik Severin Goutier und Nico Usbeck, Ihr Euer Dirk Labusch.

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